FC Liverpool: FA ermittelt gegen Harvey Elliott wegen Bengalo-Jubel - Klopp spielt Vorfall runter

Der englische Fußball-Verband FA ermittelt gegen Harvey Elliott vom FC Liverpool, weil dieser nach dem Sieg im Ligapokalfinale gegen den FC Chelsea (11:10 i.E.) eine ihm zugeworfene bengalische Fackel auf dem Spielfeld des Wembleystadions geschwungen hatte. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp spielte den Vorfall nun herunter, will aber mit dem 18-Jährigen nun ein Gespräch führen.

Harvey Elliott mit einer bengalischen Fackel nach dem League-Cup-Finale zwischen dem FC Chelsea und dem FC Liverpool

Fotocredit: Getty Images

Die FA hatte nach dem Finale angekündigt, Elliott zu dem Vorfall zumindest befragen zu wollen.
Elliott war am Sonntag unverhofft zu einem Einsatz gekommen; nur weil Thiago Alcántara sich direkt vor dem Spiel verletzt hatte, war der 18-Jährige, der zuletzt fünf Monate mit einem Knöchelbruch ausgefallen war, in den Kader gerutscht.
Später wechselte Trainer Jürgen Klopp den Rechtsaußen sogar ein (80.). Elliott traf zudem im Elfmeterschießen zum zwischenzeitlichen 9:8.
"Ich werde mit ihm reden und ich kann versprechen, dass er es nie wieder tun wird", sagte Klopp am Dienstag in Liverpool.

Klopp stellt sich schützend vor Elliott

"Denke ich, dass es das Schlimmste ist, was jemals hätte passieren können? Nein", fuhr der Trainer fort: "Ich verstehe zu hundert Prozent, warum es nicht okay ist, das zu tun, aber in dem Moment war sogar ich ein wenig außer mir und ich bin ungefähr viermal älter als er. Das kann passieren."
Elliott sei "immer noch sehr jung, fast noch ein Junge", da müsse man noch ein wenig nachsichtiger sein, meinte der 54-Jährige.
Klopp: "Das Beste an einem Fehler ist: Man kann dafür sorgen, dass er sich nicht wiederholt. Und das wird hier der Fall sein."
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Quelle: Perform

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