Am letzten Spieltag der englischen Premier League war der FC Southampton zu Gast an der Stamford Bridge. Beim Spielstand von 1:1 kommt es in der 77. Minute zu einem Foul von Mittelfeldakteur James Ward-Prowse an Jorginho, der Gästespieler hatte den UEFA-Spieler des Jahres an der Achillessehne getroffen. Schiedsrichter Martin Atkinson zeigt dem Übeltäter die Gelbe Karte.
Videoschiedsrichter Mike Dean schaltet sich ein und empfiehlt dem Unparteiischen auf dem Rasen, die Szene noch einmal zu überprüfen. Es kommt zum Wendepunkt der Partie: Ward-Prowse wird des Feldes verwiesen, den Blues gelingen zwei späte Tore durch Timo Werner (84.) und Ben Chilwell (89.)
Im Nachgang zeigt sich Trainer Ralph Hasenhüttl verärgert: "Ich wusste, als Mike Dean sich via Funk gemeldet hat, dass der Schiedsrichter sich das ansehen würde." Anlass zur Anklage sieht die FA innerhalb der Äußerung des Trainers gegenüber dem "BBC Radio": "Wir haben keine gute Geschichte mit Mike Dean. Ich habe immer ein schlechtes Gefühl, wenn wir wissen, dass Mike Dean Videoschiedsrichter ist."
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Die Folge: Die FA klagt den Österreicher an. Der Trainer habe die "Integrität des Videoschiedsrichters in Frage gestellt, Voreingenommenheit impliziert oder das Spiel in Verruf gebracht", so der Verband. Hasenhüttl muss bis zum kommenden Dienstag eine Stellungnahme abgeben.
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