FC Chelsea - Heftige Kritik an Graham Potter: "Für dieses Interview sollte er entlassen werden"

Chelsea-Trainer Graham Potter steht nach lediglich einem Sieg aus zehn Pflichtspielen deutlich unter Druck. Nach dem Spiel gegen den Tabellenletzten Southampton klagte er darüber, dass er nach dem Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund rotieren musste. Die langjährigen Premiere-League-Spieler Gabriel Agbonlahor und Jamie O'Hara ließen in einer Radiosendung kein gutes Haar an ihm.

Chelseas Trainer Graham Potter während des Premier-League-Spiels zwischen dem FC Chelsea und Southampton

Fotocredit: Getty Images

Aston-Villa-Legende Gabriel Agbonlahor, 351-facher Premier-League-Spieler, ließ seiner Wut über Graham Potter im Radiosender "talkSPORT" freien Lauf: "Für dieses Interview sollte er entlassen werden", sagte er. Jamie O'Hara, 261-facher Premier-League-Spieler und Moderator der Sendung, pflichtete ihm bei.
Der 47-jährige Coach hatte nach der peinlichen 0:1-Niederlage am Samstag gegen das Tabellenschlusslicht FC Southampton gesagt, ihm sei die Personalauswahl schwergefallen. Damit meinte er, dass er nach dem Champions-League-Achtelfinalspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) drei Tage zuvor rotieren musste, um Stammkräfte zu schonen.
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Gabriel Agbonlahor

Fotocredit: Getty Images

Agbonlahor: "Will er mich veräppeln?"

Das brachte Agbonlahor und O'Hara, beide 36, auf die Palme. O'Hara sagte: "Das ist Chelsea London! Hast du ihre Aufstellung gesehen?" Aston-Villa-Legende Agbonlahor setzte noch einen drauf: "Wovon redet er? Du spielst gegen eine instabile Mannschaft, die keinen Trainer hat, die es nicht schafft, mehrmals in Folge zu gewinnen, und du beschwerst dich, dass du Mykhailo Mudryk von der Bank holen und João Felix aufstellen musst. Will er mich veräppeln?"
Chelsea hatte im Sommer und im Winter umgerechnet über 600 Millionen Euro für Transfers ausgegeben. Zu den Neuzugängen zählen Portugals Supertalent Felix, der für 11 Millionen Euro von Atlético Madrid ausgeliehen wurde, und Mudryk, der für 70 Millionen Euro von Schachtar Donezk geholt wurde.
Am Deadline Day kaufte der Verein Argentiniens Weltmeister Enzo Fernández für 121 Millionen Euro – Premier-League-Rekord. Dennoch rangieren die "Blues" nur auf dem zehnten Platz der Tabelle und sind damit weit entfernt von den Champions-League-Rängen. Für Potter wird die Luft damit immer dünner.
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Quelle: Perform

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