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FC Chelsea: Trotz 100-Millionen-Mann Mykhailo Mudryk: Blues noch nicht durch mit Transfers
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Publiziert 16/01/2023 um 17:41 GMT+1 Uhr
Der FC Chelsea wirft weiter mit dem Geld um sich. Erst lieh der englische Hauptstadtklub den Portugiesen Joao Felix für elf Millionen Euro aus. Nun holten die Blues den bislang unbekannten Ukrainer Mykhailo Mudryk für 100 Millionen Euro und verstärken weiter ihre Offensive. Doch die Shoppingtour der Mannschaft von Graham Potter ist noch nicht beendet. Der kriselnde Klub sondiert weiter den Markt.
Mykhailo Mudryk
Fotocredit: Getty Images
Lässig posierte Michailo Mudryk für die ersten Fotos im neuen Trikot, bevor er sich den Fans präsentierte. Umhüllt mit einer Ukraine-Fahne betrat der 22-Jährige in der Halbzeitpause beim 1:0-Erfolg gegen Crystal Palace den Rasen der Stamford Bridge und genoss den regen Applaus der Zuschauer.
Künftig soll Mudryk dort für den FC Chelsea auf Torejagd gehen und zusammen mit den anderen Neuen wieder für erfolgreiche Zeiten im Londoner Westen sorgen.
Diese Hoffnung ließ sich das Team von Nationalspieler Kai Havertz einiges kosten. Bis zu 100 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen überweisen die in diesem Winter sehr spendablen Blues für den bis dato eher unbekannten Ukrainer von Schachtjor Donezk.
Mudryk, der einen Vertrag bis Sommer 2031 unterschrieb, soll mit seiner Torgefahr die bisweilen schwache Offensive mit nur 22 Treffern in 19 Ligaspielen beleben. Positive Referenzen bringt der achtmalige ukrainische Nationalspieler jedenfalls mit.
Mudryk Top-Scorer in der Ukraine
In der laufenden Champions-League-Saison erzielte der pfeilschnelle Offensivspieler in sechs Spielen drei Treffer, legte zwei weitere vor und hatte maßgeblichen Anteil an Schachtjors Qualifikation für das Achtelfinale. In der ukrainischen Liga ist er Top-Scorer.
Dass Chelsea dafür hohe Summen hinlegt, ist indes auch nicht neu. In diesem Winter holte der von Verletzungen geplagte Tabellenzehnte bereits Joao Felix (auf Leihbasis), Benoit Badiashile, David Fofana sowie Andrey Santos und gab insgesamt rund 140 Millionen Euro aus.
Sportlich sind die Champions-League-Plätze mit bereits zehn Punkten Rückstand schon in weite Ferne gerückt. Deshalb soll es nun der Einsatz des ganz großen Geldbeutels richten, doch Teammanager Graham Potter warnte schon.
"Ich denke, wir müssen nicht unbedingt vorsichtig sein, aber ich denke, man muss einfach verstehen, dass wir etwa 10 Spieler nicht zur Verfügung haben", sagte Potter: "Natürlich kann man nicht einfach Spieler verpflichten, um diese zu ersetzen, denn am Ende hat man einen Kader von 30 Spielern. Man muss das Richtige tun, und das Zeitfenster im Januar ist kompliziert."
Konkurrenkampf in der Offensive
Gerade in der Offensive tummeln sich inklusive Mudryk nun zahlreiche Akteure mit dem Anspruch, in der Startelf zu stehen.
Neben beispielsweise Pierre-Emerick Aubameyang und Hakim Ziyech müssen auch Havertz und Leihgabe Felix jetzt wieder verstärkt um Einsatzzeiten kämpfen und mit Toren auf sich aufmerksam machen.
Und ist denn nun die große Shopping-Tour beendet?
Dies scheint nicht so. Jüngsten Gerüchten zufolge soll Chelsea bereits Interesse an Mittelfeldspieler Moises Caicedo und Flügelspieler Leandro Trossard von Potters Ex-Klub Brighton & Hove Albion angemeldet haben.
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(SID)
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Quelle: Perform
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