Alan Shearer poltert wegen Berater von Alexander Isak: "Würde ihn in einem Raum sperren und fristlos entlassen"
VonNiklas Bien
Publiziert 22/08/2025 um 12:25 GMT+2 Uhr
Die Transfer-Schlammschlacht zwischen Newcastle United und Angreifer Alexander Isak schlägt weiter hohe Wellen. Mit Alan Shearer hat sich nun auch eine Vereinslegende eingeschaltet. Vor allem das Verhalten von Isaks Berater geht dem 63-fachen englischen Nationalspieler gegen den Strich. "Wenn ich Isak wäre, würde ich diesen Agenten in einen Raum sperren und ihn fristlos entlassen", sagte Shearer.
Alan Shearer hat sich zu Nick Woltemade geäußert
Fotocredit: Getty Images
Isak wechselte 2022 für rund 70 Millionen Euro von Real Sociedad nach Newcastle und setzte seine Unterschrift damals unter einen Sechsjahresvertrag.
Allein das sei schon eine Verfehlung von Isaks Berateragentur "Universal Twenty Two" gewesen. "Er soll dich beraten und lässt dich einen Sechsjahresvertrag ohne Ausstiegsklausel unterschreiben, das ist einfach lächerlich", schimpfte der 55-Jährige bei "Betfair".
Laut Isak habe ihm der Verein "Versprechungen gemacht", seine Position - also möglicherweise der Wechselwunsch - sei lange klar gewesen.
Schon seit einigen Wochen wird über einen Transfer des Schweden zum FC Liverpool spekuliert. Ein erstes Angebot von weit über 100 Millionen Euro hätten die Magpies dankend abgelehnt.
Isak: Verkauf oder Versöhnung
Isak trainiert aktuell nicht mit dem Team, hat den Liga-Auftakt bei Aston Villa (0:0) verpasst. Das Tischtuch zwischen Newcastle und seinem Torjäger - 27 Tore in 42 Pflichtspielen in der abgelaufenen Saison - scheint zerschnitten.
Vor wenigen Tagen hatte Shearer das im Podcast "The Rest Is Football" scharf kritisiert: "Du kannst nicht nicht trainieren oder spielen. Du wirst vom Fußballverein bezahlt. Du hast mit deinem Vertrag immer noch eine Pflicht - deinen Mitspielern und deinem Verein gegenüber."
An dem ganzen Zoff habe der Berater laut Shearer seinen Anteil. "Was für ein Chaos er angerichtet hat", polterte der frühere Top-Stürmer bei "Betfair".
Bis zum 1. September ist das Transferfenster noch geöffnet. Ein weiteres astronomisches Angebot vom englischen Meister könnte Newcastle nochmal ins Grübeln bringen. Passiert das nicht, wäre alles andere als eine schnelle Versöhnung eine wirtschaftliche Katastrophe.
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