FC Bayern München führt laut Berichten Gespräche mit Christopher Nkunku vom FC Chelsea - Nachfolger für Kingsley Coman
VonJan Zesewitz
Publiziert 15/08/2025 um 19:23 GMT+2 Uhr
Thomas Müller hat den FC Bayern in Richtung MLS verlassen, Leroy Sané streift künftig das Trikot von Galatasaray Istanbul über und Jamal Musiala wird dem Rekordmeister lange verletzungsbedingt fehlen - als Neuzugang in der Offensive steht bisher nur 70-Millionen-Euro-Mann Luis Díaz bereit. Eine weitere Verstärkung könnte Christopher Nkunku werden. Laut Medien wurden nun Gespräche aufgenommen.
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Quelle: Perform
Christoph Freund sagte bei der Pressekonferenz im Rahmen des Franz Beckenbauer Supercups, dass man bei den Bayern "weiter die Augen offen" halte, was Neuzugänge angeht. "Sky" berichtete vom Interesse an Nkunku vom FC Chelsea.
Der Premier-League-Klub soll demnach an einem Verkauf interessiert sein, den Bayern schwebe eher eine Leihe vor. Schon während des Winter-Transferfensters war der Rekordmeister an dem ehemaligen Offensivspieler von RB Leipzig interessiert. Die hohe Ablöse von rund 70 Millionen Euro war damals allerdings abschreckend.
Doch die Blues sollen sich gesprächsbereit zeigen. Die "Bild" sprach von einer Ablösesumme im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro - da könnten die Bayern geneigt sein, direkt zuzuschlagen.
Zumal in der Offensive der Münchner durch den erwarteten Abgang von Kingsley Coman eine weitere Lücke klafft - und der Transfer von Nick Woltemade an die Säbener Straße weiterhin nicht absehbar ist. Nkunku käme mit Bundesliga-Erfahrung - 172 Pflichtspiele bestritt der 27-Jährige für Leizig von 2019 bis 2023, erzielte dabei 70 Tore und bereitete 56 vor.
Eberl kennt Spieler und Berater gut
Der Sportdirektor der Leipziger zu dieser Zeit: Max Eberl, der jetzt die Geschicke der Bayern leitet. Laut "Sky" schätze der Sportvorstand die Flexibilität des Franzosen, der praktische jede Position in der Offensive bekleiden könne.
Der Berater Nkunkus ist Pini Zahavi - der den Bayern im Guten wie im Schlechten bekannt ist - er vertritt auch Jonathan Tah, der im Sommer nach München kam und Sané, der in die Türkei abwanderte.
Beim Klub-WM-Sieger Chelsea kam Nkunku in der vergangenen Saison zwar 48 Mal zum Einsatz, war aber selten eine der ersten Optionen im Team. Für den Premier-League-Klub bahnt sich ein Verlustgeschäft an, vor zwei Jahren überwiesen die Blues 60 Millionen Euro Ablöse an Leipzig.
Eurosport-Einschätzung: Die Bayern müssen in der Offensive auf dem Transfermarkt tätig werden. Harry Kane, Michael Olise, Serge Gnabry, Díaz - und die beiden Youngster Lennart Karl und Paul Wanner - das gibt der Kader nach aktuellem Stand her und das wird über die Saison hinweg nicht ausreichen. Nkunku ist eine sehr solide Lösung: Er kennt die Bundesliga und scheint einem Wechsel nicht abgeneigt. Die Ablösesumme, welche Chelsea laut "Bild" vorschwebt, scheint für den Rekordmeister im Rahmen zu sein.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 50 Prozent
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Freund zu Woltemade: "Vor Spiel keine Diskussionen"
Quelle: Perform
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