Mohamed Salah verlässt FC Liverpool im Sommer ohne Drama - aber wo setzt die Reds-Legende seine Karriere fort?

Im kommenden Sommer wird Mohamed Salah den FC Liverpool verlassen. Am Dienstagabend wurde verkündet, dass die neunjährige Ära des ägyptischen Superstars beim LFC trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages vorzeitig beendet wird. Trotz vieler Misstöne vor noch wenigen Monaten bekommt Salah sein Happy End. Doch wie schauen die Optionen des 33-jährigen Flügelstürmers nun aus?

"Unglaublich": Salah verlässt Liverpool als Vereinslegende

Quelle: Perform

Mit Mohamad Salahs Abschied, der am Dienstagabend verkündet wurde, geht an der Anfield Road eine Ära zu Ende. Trotz des bis Juni 2027 datierten Arbeitspapiers einigten sich der Ägypter und Liverpool auf eine vorzeitige Trennung. Würdevoll und ohne Drama - wobei das vor nicht allzu langer Zeit noch anders klang.
Sein denkwürdiges Interview im vergangenen Dezember schlug hohe Wellen, das Tischtuch zwischen Vereinsführung und dem Superstar schien vor dem Afrika-Cup zerschnitten. Selbst über einen vorzeitigen Wechsel im Winter spekuliert. Am Ende kam jedoch alles anders.
Nach dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Galatasaray Istanbul (4:0) feierten die englischen Medien die Rückkehr des "alten" Salahs, der mit einem Traumtor sowie einem weiteren Assist an vergangene Zeiten erinnerte.
Sein "Goodbye" mag nun überraschend kommen, fühlt sich aber dennoch wie ein sauberer Schnitt an: Die Wogen sind geglättet, sein Legendenstatus steht außer Frage - und dabei soll es bleiben.
"Abschied zu nehmen ist nie einfach. Ihr habt mir die beste Zeit meines Lebens geschenkt. Ich werde immer einer von euch sein", richtete er sich in einer Botschaft an die Fans des LFC. "Dieser Verein wird für mich und meine Familie immer ein Zuhause sein. I will never walk alone."

Die heißeste Spur führte immer nach Saudi-Arabien

Fragt sich nur: Was macht der Ägypter als Nächstes? Eine Frage, die sein Berater erstmal gar nicht beantworten wollte.
"Wir wissen nicht, wo Mohamed in der nächsten Saison spielen wird. Das bedeutet auch, dass es niemand sonst weiß", schrieb Ramy Abbas auf "X".
Die zurückliegenden Monate zeigen jedoch, in welche Richtung es Salah ziehen könnte.
Die heißeste Spur führt wenig überraschend nach Saudi-Arabien. Bereits im Sommer 2023 versuchte Al-Ittihad mit einem Angebot von knapp 175 Millionen Euro sein Glück und blitzte ab.
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Wohin zieht es Mohamed Salah nach seinem Abschied vom FC Liverpool im kommenden Sommer?

Fotocredit: Getty Images

Gut vorstellbar aber, dass der 14-malige Meister nun erneut bei Salah anklopft: Zum einen, weil die Hürde der Ablösesumme nun wegfällt. Zum anderen, weil der Klub nach einem Ersatz für den im Februar zu Al-Hilal abgewanderten Karim Benzema sucht.
Apropos Al-Hilal: Der saudi-arabische Meister soll Salah bereits vor einem Jahr mit einer Gehaltssumme von 100 Millionen Euro gelockt haben und steht auch auf der Liste potenzieller Anwärter.
Geld ist aber nicht alles: Neben den finanziellen Anreizen könnte der nordafrikanische Superstar auch weiter an seinem Image in der arabischen Fußballwelt feilen. Nach Cristiano Ronaldo würde der Ägypter prompt zum Gesicht der Saudi Professional League aufsteigen.

MLS breitete bereits ihre Arme aus

Die US-amerikanische Major League Soccer (MLS) ist ebenso ein beliebter Hafen für Superstars, deren Karrieren sich dem Ende zuneigen. Lionel Messi ist das prominenteste, Antoine Griezmann das jüngste Beispiel.
Als das zuvor erwähnte Interview von Salah im vergangenen Dezember hohe Wellen schlug, wagte sich MLS-Commissioner Don Garber einen ersten Flirtversuch.
"Wenn er sich jemals für einen Wechsel in die Major League Soccer entscheiden sollte, würden wir ihn natürlich mit offenen Armen empfangen", ließ er damals in einer Medienrunde verlauten. "Ich würde ihm raten, sich an Lionel Messi und Thomas Müller zu wenden und sich anzuhören, wie glücklich und erfolgreich sie sind und wie sehr sie es genießen."
Chicago Fire wollte Salah im vergangenen Jahr bereits vor dessen Verlängerung von einem Wechsel überzeugen. Als weiterer möglicher Interessent gilt New York City FC. Dass Salah nach der jahrelangen Rivalität mit Manchester City ausgerechnet zu einem Verein aus der City Football Group wechselt, darf zumindest mal hinterfragt werden.
Ein Verbleib in Europa scheint indes ausgeschlossen: Mit einem Wechsel innerhalb der Premier League würde Salah wohl selbst an seinem Legendenstatus in Liverpool kratzen. Dem FC Barcelona fehlen für einen Transfer in dieser Größenordnung bekanntlich die Mittel, Real Madrid hat in der Offensive ausgesorgt. Paris Saint-Germain setzt mittlerweile auf junge Talente und weniger auf übergroße Namen. Andere Szenarien sind schlichtweg unrealistisch.
In den kommenden Wochen werden die Gerüchte jedenfalls in alle Richtungen sprießen, Salah und Liverpool sind jedoch im Vorteil: Das Schlusskapitel wurde sauber eingeleitet und die finalen Wochen einer Ära können würdevoll angegangen werden - und das mit Titelchancen in der Champions League und im FA Cup.
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Quelle: Perform


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