Liverpool und Florian Wirtz in der Premier League am Tiefpunkt angekommen: "Jeder muss in den Spiegel schauen"
Update 26/10/2025 um 13:42 GMT+1 Uhr
Meistercoach Arne Slot vom FC Liverpool sieht sein Team nach der vierten Liga-Pleite in Folge an einem Tiefpunkt angekommen. "Meiner Meinung nach war das heute der schlimmste der vier Tage", sagte der 47-jährige Niederländer nach dem 2:3 (1:2) beim FC Brentford am Samstag, "wir haben die Basics in der ersten Halbzeit und in Teilen der zweiten Halbzeit nicht umgesetzt."
Slot: "Immer nach fünf Minuten zurückzuliegen, hilft nicht"
Quelle: Perform
Man könne die vier verlorenen Partien nicht miteinander vergleichen, ergänzte Slot, "aber das besorgniserregendste ist, dass wir vier Spiele hintereinander verloren haben."
Slot hatte anders als noch beim 5:1-Sieg unter der Woche in der Champions League bei Eintracht Frankfurt auf Nationalspieler Florian Wirtz in der Startelf gesetzt. Doch auch der weiterhin torlose Neuzugang aus Leverkusen verhinderte den nächsten Rückschlag nicht.
Nach einem Traumstart in der Premier League mit fünf Siegen kassierte Liverpool in Brentford im neunten Pflichtspiel in Serie mindestens ein Gegentor, Nationalspieler Kevin Schade steuerte das zwischenzeitliche 2:0 bei.
"Es wäre leicht, einzelne Spieler zu beschuldigen, sagte Kapitän Virgil van Dijk, "aber am Ende ist es eine kollektive Angelegenheit. Jeder muss in den Spiegel schauen, auch ich selbst. Es ist schwer zu ertragen, aber es ist die Realität und wir müssen weitermachen."
Liverpools van Dijk zuversichtlich: "Werden das überstehen"
Der 34-Jährige zeigte sich optimistisch, "dass wir da herauskommen, aber wir werden es nicht schaffen, indem wir nur darüber reden. Wir brauchen einander, wir brauchen die Menschen, die letztes Jahr mit uns gefeiert haben, damit sie jetzt noch mehr zu uns halten", sagte van Dijk, der versicherte:
"Wir werden das überstehen, weil wir sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über die nötige Qualität verfügen."
Die Presse ging derweil mit den Reds hart ins Gericht. "Ein weiterer massiver Schritt in die falsche Richtung", schrieb das "Liverpool Echo". "Der Sieg in Frankfurt am Mittwoch war, wie sich herausstellte, nur eine vorübergehende Atempause", meinte der "Guardian".
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(SID)
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Quelle: Perform
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