Angeklage bei gewaltsamem Einbruch in Wohnung von Gianluigi Donnarumma vor drei Jahren mit mehrjährigen Gefängnisstrafen

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Mehr als drei Jahre nach dem brutalen Raubüberfall auf Italiens Nationaltorhüter Gianluigi Donnarumma und dessen Partnerin Alessia Elefante sind in Paris zwei Angeklagte zu längeren Haftstrafen verurteilt worden. Das Pariser Strafgericht sprach den als Drahtzieher geltenden Ilyas Kherbouch schuldig und verhängte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren sowie eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Euro.

Bei Raubüberfall auf Gianluigi Donnarummas Wohnung vor drei Jahren in Paris gab es für zwei Täter mehrjährige Haftstrafen

Fotocredit: Getty Images

Mitangeklagter Moktar D. erhielt fünf Jahre Haft, davon zwei Jahre auf Bewährung. Ein dritter Angeklagter, Khyan M., wurde freigesprochen.
Donnarumma und Elefante waren in den frühen Morgenstunden des 21. Juli 2023 in ihrer Luxuswohnung an der Avenue Montaigne im Zentrum von Paris Opfer eines gewaltsamen Einbruchs geworden.
Nach Gerichtsangaben drangen vier maskierte Täter über die Dächer in das Gebäude ein, fesselten das Paar und bedrohten es mit Messern.
Der Torhüter wurde blutig geschlagen, seine Partnerin mit einem Handy-Ladekabel gewürgt. Die Täter erbeuteten Bargeld, Schmuck, Uhren und Luxustaschen. Den Wert der Beute bezifferte Donnarumma auf knapp eine Million Euro.

Pariser Viertel wiederholt Ort der Gewalt

Zum Zeitpunkt der Tat stand der Europameister von 2021 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, mittlerweile spielt er für Manchester City in England.
Laut Anklage handelte es sich um einen besonders gewaltsamen Überfall, der von einer insgesamt siebenköpfigen Gruppe ausgeführt worden sein soll.
Einige Beteiligte konnten bislang nicht identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen zwischen vier und zehn Jahren gefordert. Kherbouch galt dabei als Hauptverantwortlicher der Tat.
Nach Darstellung der Ermittler war das wohlhabende Pariser Viertel in den vergangenen Jahren wiederholt Ziel ähnlicher Überfälle auf prominente Persönlichkeiten.
Es handele sich um eine Form der Kriminalität, die "äußerst lukrativ" und "extrem gewalttätig" sei und "die eigenen Idole" ins Visier nehme, sagte die Staatsanwaltschaft.
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Quelle: Perform


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