In Haft muss der Weltstar aber aller Voraussicht nach nicht. Gefängnisstrafen unter zwei Jahren werden in Spanien üblicherweise nicht vollstreckt. Der Oberste Gerichtshof verhängte zudem eine Geldbuße in Höhe von zwei Millionen Euro.
Der Klub stellte sich am Mittwoch aber erneut demonstrativ hinter seinen Superstar und dessen Vater. "Barcelona bekräftigt erneut seine volle Unterstützung für Leo Messi, seinen Vater Jorge Messi und seine Familie. Unser Präsident Josep Maria Bartomeu hat die Familie Messi heute kontaktiert, um ihr unsere Unterstützung zu versichern. Die Familie war dafür sehr dankbar und auch für die Unterstützung während des gesamten Prozesses", sagte Barca-Sprecher Josep Vives.
Im Grundsatz geht es in dem Steuerprozess um versteckte Einnahmen aus Verträgen mit weltweit agierenden Firmen. Die Nachrichtenagentur "AFP" nannte Danone, adidas, Pepsi-Cola, "Procter and Gamble" und die "Kuwait Food Company".
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Strafe für Messis Vater reduziert

Messi und sein Vater hatten unmittelbar nach der Urteilsverkündung im vergangenen Jahr in Barcelona Einspruch eingelegt. Die Gefängnisstrafe gegen Jorge Horacio wurde am Mittwoch auf 15 Monate reduziert. Das Gericht honorierte, dass die hinterzogenen Steuern zurückgezahlt wurden.
Bereits im August 2013, nach ersten Untersuchungen, hatte Messi fünf Millionen Euro überwiesen. Barcelonas Superstar hatte 2016 argumentiert, "von nichts" gewusst zu haben. "Ich habe Fußball gespielt", sagte der Argentinier damals während seiner weltweit beachteten Aussage: "Ich habe meinem Vater und meinen Anwälten vertraut."
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