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FC Barcelona im Sinkflug: Trotz Lionel Messi, Neymar, Luis Suarez und Co. muss Barca zittern
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Publiziert 18/04/2016 um 14:52 GMT+2 Uhr
In der Liga den sicher scheinenden Vorsprung verspielt, in der Champions League im Viertelfinale ausgeschieden: Der FC Barcelona droht innerhalb von nur wenigen Wochen, die gesamte Saison aus der Hand zu geben. "Barcelona im Panik-Modus", schrieb die spanische Sporttageszeitung Marca nach dem 1:2 am Sonntag gegen den FC Valencia um den deutschen Weltmeister Shkodran Mustafi.
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Erstmals seit 13 Jahren hat Barca dreimal in Folge in der Liga verloren, der Titelkampf ist wieder zu einem Dreikampf geworden. Atlético Madrid ist inzwischen punktgleich, der Erzrivale Real einen Zähler dahinter. Nur aufgrund des direkten Vergleichs liegen die Katalanen noch an der Tabellenspitze.
Selbst das 500. Pflichtspieltor von Superstar Lionel Messi ging fast völlig unter, vielmehr sorgte dessen Teamkollege Neymar für Schlagzeilen - negativer Art.
Nach dem Schlusspfiff zeigen Fernsehbilder, wie der Brasilianer auf drei feiernde Valencia-Akteure, darunter auch Mustafi, zugeht und mit der linken Hand in deren Richtung langt. Ob er tatsächlich einen der Spieler im Gesicht erwischt hat, geht daraus aber nicht eindeutig hervor. Ein Wortgefecht mit Mustafi folgte, im Spielertunnel ging die Auseinandersetzung zwischen Neymar und Valencia-Spielern weiter. Medienberichten zufolge soll dort er eine Flasche in Richtung Antonio Barragan geworfen, allerdings nicht getroffen haben. Dem Offensivstar könnte sogar eine nachträgliche Sperre drohen.
Kraftlos und kopflos
Auch Barca-Trainer Luis Enrique, der in den Zeiten seiner ersten größeren Krise als Trainer immer ratloser wirkt und bisher keine Impulse setzen konnte, zeigte sich dünnhäutig. Als er nach dem Spiel von einem Journalisten auf mögliche körperliche Defizite seiner Akteure angesprochen wurde, lehnte er brüsk eine Antwort ab und machte lieber einen Witz über den Nachnamen des Fragestellers.
Dabei war die Frage nach dem körperlichen Zustand der Barca-Spieler gar nicht so unbegründet. Lange schien Barca in dieser Saison unbesiegbar, doch jetzt wirken Messi, Neymar, Luis Suarez und Co. überspielt. Auch gegen Valencia ließ Luis Enrique seine Startelf komplett durchspielen. "Es wäre unfair gewesen, jemanden auszuwechseln. Sie haben ja ein gutes Spiel abgeliefert", sagte er. Nur sprang eben am Ende nichts Zählbares heraus.
Vielmehr flüchtete sich der einstige Barca-Akteur im Anschluss in Durchhalteparolen. "Unglücklich" sei die Niederlage gewesen, im Fußball "passiere so etwas" eben. "Wenn eine Mannschaft so etwas wegsteckt, dann Barcelona", sagte er:
Dies scheint in der derzeitigen Situation auch das einzig Positive zu sein. Fünf Spiele sind es noch bis zum Saisonende - und Barca hat das vermeintlich einfachste Restprogramm. Alle fünf Gegner befinden sich in der unteren Tabellenhälfte. Doch im Gegensatz zu Barcelona spielen die Verfolger aus der spanischen Hauptstadt derzeit in Topform.
"Wir haben derzeit einen schlechten Lauf", sagte Innenverteidiger Gerard Piqué. Und fasste die Ausgangslage vor dem Saisonendspurt treffend zusammen:
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