In der Primera Divison bekommen Real Madrid und der FC Barcelona neue Konkurrenz um den Titel

Der FC Valencia und Atlético Madrid haben sich finanzielle Unterstützung geholt. Beide Vereine können auf dem Transfermarkt aufgrund chinesischer Milliardäre ordentlich mitmischen. Zumindest einer der beiden Vereine darf sich Hoffnungen auf mehr als den respektablen dritten Platz machen und könnten damit in die Sphäre der beiden Dauerrivalen Real Madrid und FC Barcelona eindringen.

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107 Millionen Euro wurden bisher in den Kader vom FC Valencia investiert. Möglich macht dies Peter Lim, der Chinese ist seit Oktober 2014 Eigentümer des FC Valencia. Davor war Valencia vom Konkurs bedroht. Jetzt sitzt das Geld locker, Lim ist dafür allerdings auch Alleinherrscher der Ostspanier.Rodrigo (30 mio), sowie Álvaro Negredo (28 mio) wurden fest verpflichtet, nachdem sie letztes Jahr noch auf Leihbasis bei Valencia unter Vertrag standen. Dasselbe gilt für Verteidiger João Cancelo (15 mio)."Wir werden mit Einschränkungen zu kämpfen haben. Es wird eine Herausforderung sein, die Vorgaben des „Financial Fair Play“ einzuhalten." Dies stellte Chan Lay Hoon, von Lim als „executive president“ eingesetzt, bereits nach der Übernahme 2014 fest. Um die Vorgaben der UEFA zu erfüllen wird Valencia noch Spieler verkaufen müssen. Otamendi steht laut spanischen Medien kurz vor einem 40 Millionen Wechsel zu Manchester City. Valencia ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke und verfügt über einen jungen, starken Kader. Die Verantwortlichen müssen aber aufpassen, dass sie den Verein nicht erneut in finanzielle Schwierigkeiten führen. Atlético Madrid ist bereit für den DreikampfBevor Peter Lim den FC Valencia übernahm klopfte er auch bei Atlético an. Die Verantwortlichen der „Rojiblancos“ wollten aber nichts wissen von einem Eigentümer, welcher sich in Transfers und weitere personelle Entscheidungen einmischt. Da aber auch „Atléti“ finanziell vorankommen will, wurden 20 % der Club-Anteile an den chinesischen Milliardär Wang Jianlin verkauft. Atlético versucht allerdings nach wie vor die Ausgaben durch Verkäufe zu kompensieren. Verpflichtungen in Höhe von 126 Millionen im Sommer 2015 stehen bisher 96 Millionen an Einnahmen gegenüber. Weitere 15 Millionen muss Inter Mailand nächstes Jahr für Miranda bezahlen. Jianlin ist sich seiner Rolle als Unterstützer bewusst. "Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit haben, zum Wachstum Atlético Madrids beizutragen"Die sportliche Führung obliegt nach wie vor Diego Simeone. Allerdings wurde ein Teil der Saisonvorbereitung im asiatischen Raum absolviert. Atlético-Präsident Miguel Ángel Gil Marín meinte dazu: "Es ist ein wichtiger Schritt für den Klub bei seinen Anstrengungen, eine weltweit führende Marke zu werden. Er wird uns finanzielle Ressourcen geben, damit wir in Europa konkurrenzfähig bleiben."
Prominente Verstärkung bei Atlético MadridDiese Ressourcen werden gut investiert. Mit Jackson Martínez (35 mio) vom FC Porto kommt ein echtes Kaliber für die Offensive. Die Defensive stärken Stefan Savic (25 mio) vom AC Florenz sowie Filipe Luís (16 mio), der vom FC Chelsea zurückkehrt. Mit Luciano Vietto von Villarreal und Yannick Ferreira Carrasco aus Monaco kamen zwei weitere Offensivkräfte für jeweils 20 Millionen. Zudem konnte der Stamm der Mannschaft gehalten werden. Einer dieser Grundpfeiler ist Mittelfeldspieler Koke. Der 23 Jährige traut seinen „Rojiblancos“ den grossen Wurf zu: "Das Team trainiert gut und arbeitet sehr hart. Ich glaube, dass wir dieses Jahr mit Barcelona und Real Madrid mithalten können. Wir hatten viele Veränderungen, sodass ich glaube, dass wir etwas Bedeutendes erreichen und die neuen Spieler positive Dinge ins Team einbringen können."
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