China-Projekt: Regionalliga Südwest schlägt Spiele ohne Publikum vor

In der Diskussion um Freundschaftsspiele gegen die chinesischen U20-Nationalmannschaft hat die Regionalliga Südwest eine Austragung der Partien ohne Publikum vorgeschlagen. Dies sei ein "pragmatischer Ansatz" und "nichts Ungewöhnliches", sagte Christopher Fiori, Geschäftsführer von Kickers Offenbach, der Tageszeitung "die Welt". Die Tests wurden bis zur Winterpause ausgesetzt.

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Grund dafür war, dass beim Auftaktspiel im November eine Gruppe von Zuschauern tibetische Flaggen aufgehängt hatte.
Die Gäste weigerten sich daraufhin, die Begegnung fortzusetzen, erst nach einer Unterbrechung rollten die Zuschauer die Fahnen ein. In anschließenden Verhandlungen mit den Asiaten verweigerte der DFB aus Gründen der Meinungsfreiheit die von China geforderte Garantie zur Vermeidung ähnlicher Vorfälle bei den weiter geplanten Begegnungen.

"Einzig denkbarer Weg"

Es müsse mit dem DFB besprochen werden, ob es nun "eine gute Möglichkeit" sei, Ähnliches künftig durch das Austragen der Spiele ohne Zuschauer zu verhindern, sagte Giuseppe Lepore, Geschäftsführer von Wormatia Worms und Sprecher der Regionalliga Südwest.
Die Klubs sehen in dem neuen Vorschlag, den "einzig denkbaren Weg, die Chinesen doch noch zum Einlenken zu bewegen", sagte Fiori. Allerdings würde damit die Meinungsfreiheit schon von vornherein eingeschränkt: "Natürlich wäre das dann der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich einigt." Die ursprünglich auf 16 Partien angelegte Testspielreihe sollte den teilnehmenden Regionalligisten jeweils 15.000 Euro Antrittsprämie einbringen.
Der DFB reagierte zurückhaltend auf den Vorschlag
Vizepräsident Ronny Zimmermann sagte der "Welt":
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