Antonio Rüdiger beendet Karriere in deutscher Nationalmannschaft - Rücktritt aus DFB-Team nach 86 Länderspielen

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Abwehr-Routinier Antonio Rüdiger macht Schluss in der DFB-Elf. "Nach einiger Zeit des Nachdenkens ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und den Weg für die junge Generation frei zu machen", begründete der 33-Jährige Innenverteidiger von Real Madrid am Dienstag rund zwei Monate nach dem WM-Aus auf "Instagram" seine Entscheidung.

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Quelle: Perform

Der Generationenwechsel beim DFB-Team nimmt schon vor Jürgen Klopps erster Nominierung Formen an. Nach WM-Rückkehrer Manuel Neuer gab am Dienstag der 33 Jahre alte Abwehr-Star Antonio Rüdiger seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.
"Nach einiger Zeit des Nachdenkens" sei für ihn der Zeitpunkt gekommen, "den Weg für die junge Generation frei zu machen", schrieb Rüdiger bei Instagram.
Seine ganze Konzentration gelte nun "voll und ganz" seinem Verein Real Madrid, beim Rekordsieger der Champions League hatte der gebürtige Berliner kürzlich erst seinen Vertrag bis 2027 verlängert.
Der wegen seiner Mentalität und Klasse gefürchtete, aber auch für Ausraster bekannte Innenverteidiger blickt auf eine DFB-Karriere mit nur einem kleinen Höhepunkt zurück: 2017 gewann Rüdiger mit einem jungen Perspektivteam unter Weltmeistertrainer Joachim Löw den Confed Cup, bei den großen Turnieren erlebte er aber allzu oft Enttäuschungen - die jüngste bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada.
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Antonio Rüdiger tritt aus dem DFB-Team zurück

Fotocredit: Getty Images


Rüdiger, lange gesetzt, rückte erst durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck in den Fokus, beim Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay (3:4 i.E.) stand er 110 Minuten auf dem Platz.
"Das tut sehr weh", schrieb er anschließend.
Rüdiger ließ sein 86. Länderspiel lange sacken, zwei Monate später und nur 16 Tage vor der Bekanntgabe des ersten Kaders des neuen Bundestrainers Klopp ging er von Bord - und blickte zurück auf "manche schmerzhafte Niederlage".
In Summe seien seine zwölf Jahre mit dem Adler auf der Brust - in denen der Moslem wegen seines Glaubens bisweilen harte und teils unsachliche Kritik einstecken musste - für ihn dennoch "ein extrem besonderes Kapitel" gewesen, "das mich für immer prägen wird".

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Rüdiger ist auch der erste prominente Vertreter einer hoch eingeschätzten, aber letztlich in entscheidenden Momenten erfolglosen Spielergeneration, der nicht mehr Teil des DFB-Teams ist. Andere, wie der bisherige Kapitän Joshua Kimmich, Leon Goretzka (beide 31) oder Leroy Sané (30) haben sich noch nicht zu ihrer DFB-Zukunft geäußert - oder hoffen beziehungsweise wissen bereits, dass Klopp (59) beim Wiederaufbau Richtung EM 2028 auf sie setzt.
In Rüdiger fehlt dem mit hohen Erwartungen inthronisierten Bundestrainer nun freilich ein erfahrener Innenverteidiger beim Länderspiel-Viererpack Ende September/Anfang Oktober.
Dazu fällt der Dortmunder Schlotterbeck weiterhin aus, was wiederum die Tür für junge Kräfte im Defensivzentrum öffnen könnte, wie Yann Bisseck oder Malick Thiaw.
Rüdiger darf sich auf ein womöglich letztes großes Jahr bei den Königlichen freuen, auf die Zusammenarbeit mit Starcoach José Mourinho hat er jedenfalls große Lust, wie er im Sommer noch sagte: "Endlich klappt es, dass ich unter ihm spielen kann."
(SID)
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Quelle: Perform


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