Ermittlungen gegen Cagliari-Boss

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Präsidenten des Serie-A-Klubs Cagliari Calcio, Massimo Cellino, wegen Anstiftung zu einer Straftat. Der 56-Jährige hatte Ende September die Fans auf der Vereins-Homepage zur Partie gegen den AS Rom ins neue Stadion eingeladen, obwohl die Arena durch die Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen noch nicht freigegeben war.

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Aus Angst vor Ausschreitungen sagten die Behörden das Spiel kurzfristig ab. Der italienische Fußballverband (FIGC) wertete die Partie daraufhin mit 3:0 für die Römer und leitete eine Verfahren gegen den Klub ein. Cagliari Calcio legte Berufung gegen die Wertung des Spiels ein.
Zwischenzeitlich hatte Cellino wegen der Affäre seinen Rücktritt als Klub-Präsident angekündigt. Nach einer Vorstandssitzung entschied sich der Lebensmittelunternehmer jedoch dazu, im Amt zu bleiben.
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