Für Sicherheit ist kein Geld da

Nach den Krawallen rund um das italienische Pokalfinale will die Regierung die Vereine künftig an den Sicherheitskosten rund um Spiele beteiligen - doch die Klubs wollen nicht zahlen. "Viele Klubs haben finanzielle Probleme und können nicht für die Sicherheitskosten aufkommen", sagte Silvio Berlusconi, ehemaliger Ministerpräsident Italiens und Besitzer des AC Mailand.

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Unterstützung erhält er vom Chef des AC Turin. "Die Vereine zahlen bereits Hunderte von Ordnern im Stadion. Sie zahlen auch hohe Steuern, mit denen sie zu den Kosten der öffentlichen Ordnung beitragen", sagte Urbano Cairo.
Auch Verbandschef Giancarlo Abete schlug sich auf die Seite der Vereine: "Es ist nicht Aufgabe der Klubs, die öffentliche Sicherheit zu sichern."
Bei den Ausschreitungen am vergangenen Samstag in Rom rund um das Spiel SSC Neapel gegen den AC Florenz (3:1) waren mehrere Personen verletzt worden.
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