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Miroslav Klose zum Abschied von Lazio Rom: "War nicht meine Entscheidung"
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Publiziert 16/05/2016 um 15:39 GMT+2 Uhr
Miroslav Klose war bei seinem Abschied vom italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom nicht nur nach Feiern zumute. "Ich habe nicht beschlossen wegzugehen", versicherte der Weltmeister nach seinem bewegenden letzten Auftritt im Trikot der Biancocelesti beim 2:4 gegen den AC Florenz in mehreren Interviews.
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Außer Wehmut schwang in seinen Worten auch mindestens ein Anflug von Enttäuschung über das scheinbar nicht ganz freiwillige Ende seines fünfjährigen Engagements in der Ewigen Stadt mit.
Das etwas bittere "Arrivederci" versüßten dem 37-Jährigen Fans und Mannschaftskollegen. Der Lazio-Anhang feierte den Publikumsliebling mit Standing Ovations und "Miro, Miro, Miro"-Sprechchören. Kloses Teamkameraden liefen in Trikots mit der Aufschrift "Danke Miro" auf, und die Stadionregie zeigte vor dem Anpfiff auf den Bildschirmen des Olympiastadions die schönsten Treffer des Torjägers.
Klose: "Hoffe, dass ich wiederkommen werde"
Klose verabschiedete sich gebührend von "seinem" Publikum - mit seinem 64. Treffer im 171. Pflichtspiel für Rom per Foulelfmeter. Nach Spielschluss wanderte der frühere Stürmerstar von Bayern München mit seinen Zwillingssöhnen Noah und Luan über den Rasen der Arena und schloss eine spätere Rückkehr zu Lazio nicht aus.
"Die letzten fünf Jahre werde ich nie vergessen. Ich hoffe, dass ich früher oder später wiederkommen werde, vielleicht als Trainer", sagte Klose und verstärkte damit zusätzlich den Eindruck einer nicht völlig einvernehmlichen Trennung.
Zukunft weiter offen
Seine Zukunft ließ der WM-Rekordtorschütze vorläufig noch offen. Italienischen Medienberichten zufolge sollen die New York Red Bulls den Ex-Nationalspieler mit einem Vertrag bis 2018 locken, dotiert mit mehr als sechs Millionen Euro. Angeblich sind auch mehrere Bundesligisten an dem Routinier interessiert. Ein Karriereende scheint für Klose jedenfalls noch kein Thema: "Ich habe noch Lust zu spielen. Ich werde jetzt sehen, was die beste Lösung für mich und meine Familie sein wird. Ich werde mit meinem Manager sprechen."
Zum Abschluss seines Lazio-Gastspiels erhielt Klose am Tag danach noch einmal gute Noten. "Das war Kloses Abend. Er rennt und engagiert sich wie ein Teenager. Doch der letzte Klose genügt nicht, um einer fahlen Mannschaft den Sieg zu bescheren", lobte die Gazzetta dello Sport die scheidende Galionsfigur. Sportlich hatte das Match praktisch keine Bedeutung mehr: Lazio verpasste als Tabellenachter die angestrebte Europacup-Teilnahme.
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