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Erfolgscoach Simone Inzaghi verlässt Inter Mailand nach CL-Finale - Italiener hat wohl in Saudi-Arabien zugesagt
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Update 03/06/2025 um 18:09 GMT+2 Uhr
Trainer Simone Inzaghi wird Inter Mailand nach der herben Niederlage im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain nach vier Jahren verlassen und höchstwahrscheinlich einen lukrativen Vertrag in Saudi-Arabien unterschreiben. Der Klub gab die Trennung am Dienstag bekannt, von einer "einvernehmlichen Entscheidung" schrieb die Nerazzurri in einer offiziellen Mitteilung.
Inzaghi: "Enttäuschung und Bitterkeit sind groß"
Quelle: Eurosport
Laut mehrerer Medien soll Inzaghi die Verantwortlichen zuvor darüber informiert haben, dass er das Angebot von Al-Hilal trotz seines Vertrags bis 2026 annehmen werde.
"Für mich ist es an der Zeit, mich nach einer vierjährigen Reise, in der ich alles gegeben habe, von diesem Klub zu verabschieden", sagte Inzaghi. Inter würdigte seinen scheidenden Coach: "Fans, Spieler, Manager und Mitarbeiter werden Inzaghis Führung bei Inter als eine von großer Leidenschaft, von Professionalität und Hingabe geprägte Leistung in Erinnerung behalten."
Eine Bestätigung stand zunächst aus. Inzaghi hatte seine Zukunft nach der schweren Final-Niederlage gegen Paris Saint-Germain (0:5) noch offengelassen. "Die Enttäuschung ist zu groß, um mir Gedanken zu machen um meine Zukunft. Ich finde es sinnlos, heute über die Zukunft von Inzaghi zu sprechen", betonte der Coach. Mit Inter hatte er schon das Endspiel 2023 verloren (0:1 gegen Manchester City), mit dem Topklub gewann er aber auch einmal die Meisterschaft und zweimal den Pokal. Die Verantwortlichen wollten trotz der Pleite gegen Paris mit ihm weitermachen.
Laut "Gazzetta dello Sport" soll Inzaghi das saudi-arabische Team bereits bei der anstehenden Klub-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli) betreuen. Sein Debüt könnte der Italiener im ersten Spiel gegen den spanischen Rekordmeister Real Madrid und Trainer Xabi Alonso am 18. Juni geben, in Gruppe H trifft Al-Hilal zudem auf RB Salzburg und CF Pachuca. Im Gespräch ist ein Gehalt von bis zu 30 Millionen Euro pro Saison.
Inter will Fabregas oder De Zerbi
Inter muss zeitnah einen Nachfolger präsentieren, die Nerazzurri brechen am 11. Juni zur Klub-WM auf.
Laut Medienberichten beschäftigen sich die Mailänder mit Cesc Fàbregas, der noch bei Como 1907 unter Vertrag steht und auch beim deutschen Vizemeister Bayer Leverkusen Kandidat war, und Roberto De Zerbi, derzeit Trainer bei Olympique Marseille.
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(SID)
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