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Serie A - Nach Tod von Papst Franziskus am Ostermontag: italienischer Fußballverband verschiebt angesetzte Serie-A-Spiele
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Update 21/04/2025 um 17:39 GMT+2 Uhr
Der italienische Fußball-Verband hat als Reaktion auf den Tod von Papst Franziskus die für Montag angesetzten Spiele der Serie A verschoben. Das Nationale Olympische Komitee Italiens rief unterdessen zur Aussetzung aller Sportveranstaltungen im Land am Montag auf, zudem forderte die Organisation eine Schweigeminute während Events in der gesamten Woche. Der Papst verstarb im Alter von 88 Jahren.
Papst Franziskus verstarb im Alter von 88 Jahren
Fotocredit: Getty Images
"Der italienische Fußball nimmt bewegt Anteil an der Trauer von Hunderten von Millionen Menschen über den schmerzlichen Tod von Papst Franziskus", sagte Fußball-Verbandspräsident Gabriele Gravina.
"Er war ein großes Beispiel für christliche Nächstenliebe und Würde im Leiden und hat sich immer um die Welt des Sports und insbesondere des Fußballs gekümmert, den er leidenschaftlich geliebt hat", fügte er an.
Betroffen sind vier Spiele der Serie A. Unter anderem wären Rekordmeister Juventus Turin (bei Parma Calcio) und die AC Florenz mit Robin Gosens (bei Cagliari Calcio) im Einsatz gewesen.
Neben den Spielen in der höchsten Liga werden auch alle weiteren Begegnungen - einschließlich des Amateurbereichs - verlegt. Die geplanten Spiele für den Montag finden alle als Nachholpartien am Mittwoch um 18:30 Uhr statt.
Schweigeminute bei Real Madrid
Mit gesenkten Köpfen standen die Stars von Real Madrid auf dem Trainingsplatz um den Mittelkreis: Nach dem Tod von Papst Franziskus gab es vor der Einheit der "Königlichen" am Ostermontag erst einmal eine Schweigeminute.
"Real Madrid möchte der gesamten katholischen Gemeinschaft sein Beileid nach dem Verlust einer historischen Persönlichkeit übermitteln", schrieb Real im sozialen Netzwerk X. Der Papst verstarb nach Angaben des Vatikans am Montagmorgen im Alter von 88 Jahren.
Auch Barça und Atlético mit Beileidsbekundungen
Während seines Pontifikats, "das von der Stärke seines Erbes geprägt war, hat Papst Franziskus einen sehr großen Geist der Solidarität und Unterstützung für die am meisten benachteiligten und verletzlichen Menschen bezeugt", hieß es auf der Seite von Real weiter: "Möge er in Frieden ruhen".
Auch der FC Barcelona und Atlético Madrid drückten in den sozialen Medien ihr Beileid zum Tod des argentinischen Papstes aus. Franziskus galt als Fan des argentinischen Klubs San Lorenzo aus der Hauptstadt Buenos Aires.
IOC-Präsident Bach würdigt Franziskus
Der scheidende Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat Papst Franziskus nach dessen Tod mit großen Worten gewürdigt. "Mit dem Tod Seiner Heiligkeit Papst Franziskus verlieren wir einen großen Freund und Unterstützer der olympischen Bewegung", sagte Bach am Montag: "Seine Unterstützung für die Friedens- und Solidaritätsmission der Olympischen Spiele und die Flüchtlingsinitiativen des IOC war unerschütterlich."
Bach, der im Juni das Amt des IOC-Präsidenten an Kirsty Coventry abgeben wird, war von Franziskus mehrfach zu Privataudienzen empfangen worden. Dabei habe der 71-Jährige den Papst als einen sehr nachdenklichen Intellektuellen kennengelernt, "der bescheiden war und einen sehr guten Sinn für Humor hatte. Seine tiefe Leidenschaft für den Sport und die olympischen Werte war immer offensichtlich." Der Deutsche sei "für immer dankbar für die Inspiration, Ermutigung und Unterstützung, die er der olympischen Bewegung in unseren Begegnungen bot".
Der Papst hatte 2013 von Bach den Olympischen Orden in Gold erhalten. "Während meiner Amtszeit als IOC-Präsident habe ich große Kraft aus seiner ständigen Ermutigung für die Olympischen Spiele und unsere Mission, eine bessere Welt durch den Sport aufzubauen, geschöpft", führte Bach weiter aus: "Seine kraftvolle Stimme zur Unterstützung von Flüchtlingen ist ein leuchtendes Beispiel für sein Engagement und hat mich dazu inspiriert, das allererste Flüchtlingsteam für die Olympischen Spiele in Rio 2016 zu gründen." Diese Initiative habe Franziskus "über drei Olympische Spiele hinweg wohlwollend begleitet und unterstützt und ihr Wachstum und ihre Wirkung gefördert".
(SID)
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