AC Mailand spielt in Australien, Barça trifft auf Villarreal in Miami - DFL nimmt Abstand von Spielen im Ausland
Publiziert 08/10/2025 um 13:46 GMT+2 Uhr
Unglaublich aber wahr: Die Serie A wird ein Spiel in Australien austragen. Das Spiel am 24. Spieltag zwischen der AC Mailand und Como 1907 wird im Februar in Perth stattfinden. Die UEFA stimmte dem nur "widerstrebend" zu. Auch das La-Liga-Spiel zwischen dem FC Villarreal und dem FC Barcelona wird nicht in Spanien stattfinden, sondern nur mit einem knapp 10-Stunden-Flug erreichbar sein.
AC Mailand spielt ein Serie-A-Spiel in Australien
Fotocredit: Getty Images
Barça und Villarreal treffen im Dezember in Miami aufeinander. Die Entscheidung wurde vom spanischen Verband RFEF und dem Präsidenten der Liga, Javier Tebas, befürwortet.
Vor allem Real Madrid ist mit der Verlegung in die USA nicht einverstanden. Bereits vor einem Monat kritisierten die Verantwortliche der Königlichen die Überlegungen. Real sehe die Austragung in Miami als Verletzung der Wettbewerbsintegrität, da alle Spiele normalerweise unter den gleichen Bedingungen für alle Teams stattfinden müssten.
Der AC Mailand hingegen argumentierte in seinem Fall mit den Olympischen Winterspielen, die am 6. Februar ihre Eröffnung im San Siro, der Heimspielstätte der "Rossoneri", feiern.
Die letzte Instanz bei der Entscheidung für die beiden Spiele war die UEFA, die die Verlegung der Partien als Ausnahme bezeichnete. Es sei "zwar bedauerlich, dass diese beiden Spiele stattfinden müssen, aber diese Entscheidung ist eine Ausnahme und darf nicht als Präzedenzfall angesehen werden", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.
DFL nimmt Abstand von Ligaspielen im Ausland
Ligaspiele sollten "auf heimischem Boden ausgetragen werden; alles andere würde treue Fans, die regelmäßig zu den Spielen kommen, benachteiligen und könnte zu Verzerrungen in den Wettbewerben führen", so Ceferin weiter.
Deutschland und die Bundesliga nehmen derweil Abstand von den Plänen der anderen Top-Ligen: "Meine Position ist unverändert. Das habe ich auch an allen Stellen gesagt", erklärte Hans-Joachim Watzke dem "SID" zuletzt.
Der Präsidiumssprecher und Aufsichtsratsboss der Deutschen Fußball Liga (DFL) fügte hinzu: "Solange ich bei der Liga in der Verantwortung stehe, wird es kein Pflichtspiel im Ausland geben. Punkt. Das ist nicht interpretationsfähig."
"Ich habe eine klare Meinung, die ich auch in den internationalen Gremien vertreten werde. In der UEFA ist meine Position auch relativ klar. Ob das dann die Mehrheitsmeinung sein wird, kann ich nicht sagen", stellte Watzke zuvor nach seiner DFL-Wiederwahl vor rund einem Monat klar.
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Quelle: Perform
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