Fußball

Ferguson huldigt Ronaldo - und erwähnt Messi nicht

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Cristiano Ronaldo mit Sir Alex Ferguson

Fotocredit: Imago

VonJohannes Mittermeier
15/07/2016 Am 10:34 | Update 15/07/2016 Am 10:37
@msportblog

Sir Alex Ferguson und Cristiano Ronaldo kennen sich lange, bereits 2003 holte die Trainer-Legende den Portugiesen zu Manchester United. 13 Jahre später ist Ronaldo durch den Europameistertitel am Ziel, Ferguson preist seine Verweildauer in der Weltspitze und besonders den Trainingsfleiß. Der Schotte hält CR7 für den bestimmenden Fußballer dieser Generation - nicht Lionel Messi.

Wie ein zappeliger Schulbub stand Sir Alex Ferguson da und wartete, ganz ungeduldig, bis Cristiano Ronaldo die Treppe herunterkam. Als Ferguson den Portugiesen dann erblickte, strahlten seine Äuglein, und Ronaldo erging es nicht anders.

Es war eine goldige Szene auf der Tribüne des Pariser Stade de France, unmittelbar nach dem EM-Finale, Ferguson und Ronaldo fielen sich um den Hals, die Trainer-Legende beglückwünschte den Europameister. Irgendwie schloss ein Zirkel.

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Im Stile eines honorigen Opas wirkte der sonst so raue Ferguson auf den Weltstar ein, es überrascht nicht, dass ihn Ronaldo via "BBC" als seinen "Fußball-Vater" bezeichnet. In der "Sport Bild" huldigt der Schotte seinem früheren Schützling nun für dessen Verweildauer in der Elite.

Der heutige Fußball ist so athletisch und schnell. Normalerweise schaffen es Top-Spieler, meist nur über fünf, sechs Jahre, auf allerhöchstem Niveau zu spielen. Dann ist es vorbei. Cristiano tut dies seit über zehn Jahren. Das macht ihn so außergewöhnlich.

Ferguson, inzwischen 74, holte Ronaldo als Teenager zu Manchester United, 2003 war das. 13 Jahre später ist CR7 einerseits eine Marke und andererseits, auch mit 31, einer der besten Spieler der Welt - einer der beiden besten. Der andere heißt Lionel Messi (29).

Alte Zeiten: Cristiano Ronaldo mit Sir Alex Ferguson

Fotocredit: AFP

Ferguson macht Ronaldos Trainingseifer als Grund seiner anhaltenden Stärke aus. "Während meiner Zeit bei Manchester war Cristiano der Spieler, der sich am besten und meisten entwickelt hat, durch viel Fleiß", schwärmt er.

Ständig trainierte er zusätzlich seine Schusstechnik, mit rechts, links, sein Kopfballspiel, seine Sprungkraft. Er ließ sich täglich pflegen, achtete bereits als junger Spieler extrem auf seinen Körper.

Für Ferguson ist es keine Frage, wer den Sport in jüngster Vergangenheit geprägt hat. Indirekt darf dieses Lob als kleine Spitze gegen Messi verstanden werden; dessen Name nimmt Ferguson gar nicht in den Mund. Stattdessen insistiert er:

Jede Generation hat ihre besonderen Fußballer. Cristiano ist es aktuell.
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