Stefan Effenberg kritisiert Jürgen Klopp nach seiner Bundestrainer-Vorstellung für Medien-Warnung: "Hat nicht gepasst"

Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung als neuer Bundestrainer mit einer deutlichen Warnung an die Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht die Aussage des 59-Jährigen allerdings kritisch. "Dass er bei seiner Vorstellung direkt mit seinem Abschied gedroht hat, sobald man seine Familie nicht in Ruhe lässt - das hat nicht wirklich gepasst", so Effenberg.

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Quelle: Perform

Der Champions-League-Sieger von 2001 führte im Gespräch mit "t-online" aus: "Aber so ist Jürgen Klopp nun mal. Jetzt wollen wir uns erst einmal auf die ersten Länderspiele freuen."
Klopp hatte bei seiner Präsentation erklärt: "Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg." Für Effenberg war dieser Satz nicht der richtige Einstieg in die neue Aufgabe.
Klopp hat beim DFB einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Sein Debüt als Bundestrainer soll er Ende September in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam geben. Wenige Tage später folgt das Heimspiel gegen Griechenland.
Vor den ersten Partien wartet nach Ansicht Effenbergs jedoch bereits die erste große Herausforderung auf den neuen Bundestrainer.

Effenberg über Klopp: "Erste große Aufgabe wartet bereits"

Effenberg betonte: "Die erste große Aufgabe wartet auf ihn bereits vor dem ersten Länderspiel: Aus der Liste mit 57 potenziellen Nationalspielern, die er nach eigenen Angaben aufgestellt hat, muss er bis zur Kader-Bekanntgabe für die Länderspiele gegen Griechenland und die Niederlande Ende September mindestens 30 Spieler streichen und die herausfiltern, mit denen er seine ersten Auftritte als Bundestrainer bestreiten will.
Das werde "schwierig genug", so der 35-malige deutsche Nationalspieler. Trotz seiner Kritik an Klopps Vorstellung zeigte sich Effenberg überzeugt, dass sich der neue Bundestrainer der öffentlichen Aufmerksamkeit bewusst ist.
"Er weiß selbst, dass er und seine Arbeit genau beobachtet werden. So ist das in Fußball-Deutschland. Aber er wird schon genau wissen, worauf er sich eingelassen hat", sagte der Vize-Europameister von 1992.
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Quelle: SNTV


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