Spaniens Supercopa wohl bis 2030 in Saudi-Arabien - 2027 soll Supercup wegen Asien-Meisterschaft in Doha stattfinden

King Abdullah Sports City statt Estadio Santiago Bernabéu: Der spanische Supercup wird wohl bis mindestens 2030 im arabischen Raum stattfinden. Die "AS" berichtet kurz vor den diesjährigen Halbfinals von einer bevorstehenden Einigung zwischen Spaniens Fußballverband RFEF und Saudi-Arabien auf eine entsprechende Vertragsverlängerung. Eine Ausnahme soll die kommende Ausgabe im Jahr 2027 sein.

Bereits 2025 fand der Supercup in Saudi-Arabien statt

Fotocredit: Getty Images

Saudi-Arabien kommt dann aufgrund der zeitgleich stattfindenden Asien-Meisterschaft als Gastgeber nicht infrage. Die Supercopa soll bei dieser Gelegenheit aber nicht etwa nach Spanien zurückkehren, sondern nach Doha in Katar ausweichen.
Jegliche Kritik von Spieler- und Fanseite scheint somit auf taube Verbandsohren zu stoßen.
Vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona am Mittwoch (20:00 Uhr im Livescoring) hatte Athletic Bilbaos Flügelstürmer Inaki Williams über den Spielort in der Wüste geschimpft: "Für mich ist es scheiße, in Saudi-Arabien zu spielen, wir fühlen uns dort wie die Gastmannschaft."
Erstmals außerhalb Spaniens fand der Supercup 2018 in Marokko statt. Generierte er damals etwa eine Million Euro, sind es laut RFEF-Präsident Rafael Louzan durch die Vergabe an Saudi-Arabien inzwischen über 50 Millionen Euro. Das Finale am 11. Januar ist das fünfte in Folge im Wüstenstaat.
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(SID)
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Quelle: Perform


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