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Bayer Leverkusen verhandelt mit Kevin Kurányi
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Publiziert 22/07/2015 um 10:38 GMT+2 Uhr
Kevin Kurányi will zurück in die Bundesliga und war schon in Augsburg im Gespräch. Nun scheint Bayer Leverkusen die Nase vorn zu haben. Ein Deal, der für beide Seiten sinnvoll wäre. Der ehemalige Nationalspieler will beweisen, dass er bei seinem Russland-Abenteuer nichts verlernt hat. Die Chancen auf ein Comeback in der deutschen Eliteliga stehen gut - der 33-Jährige ist ablösefrei.
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Das Experiment mit Josip Drmić hat nicht geklappt. Nach nur einem Jahr verließ der Schweizer Bayer Leverkusen wieder und schloß sich dem Lokalrivalen Borussia Mönchengladbach an.
Leverkusens holte den nächsten Schweizer: Admir Mehmedi - der 30-malige Nationalspieler agiert allerdings nicht nur als Mittelstürmer, sondern häufig als hängende Spitze, Linksaußen oder gar offensiver Mittelfeldspieler. Einziger Mittelstürmer bei Bayer ist aktuell Stefan Kießling.
Kurányis Familie will zurück nach Deutschland
Hier kommt nun Kevin Kurányi ins Spiel. Der 52-malige Nationalspieler spielte zuletzt fünf Jahre bei Dynamo Moskau und hat dort in 123 Ligaspielen 50 Tore erzielt. In diesem Sommer lief Kurányis Vertrag aus, der Routinier könnte ablösefrei unter Vertrag genommen werden.
Der 33-Jährige selbst hat in letzter Zeit oft von einem Engagement in der Bundesliga gesprochen: "Meine Familie will allmählich zurück nach Deutschland."
Es kursierten Gerüchte über einen Wechsel zum FC Augsburg. "Im Moment ist vieles vorstellbar", sagte Kurányi der "Bild". "Augsburg hat sich seit dem Aufstieg in die Bundesliga super entwickelt. Es ist eine tolle Mannschaft mit einem tollen Trainer."
Nun soll plötzlich Bayer Leverkusen die Nase vorne haben: Nach "dpa"-Informationen hat die "Werkself" Interesse an dem Angreifer und soll sogar bereits mit ihm verhandeln. Kurányi ging darauf nicht ein: "Ich möchte solche Meldungen nicht kommentieren. Ich werde mich äußern, falls etwas konkret wird."
Kießling und Kurányi: Die Abteilung Erfahrung
Fakt ist: Er will in die Bundesliga und kennt die Gegend. Kurányi hat schon einmal fünf Jahre lang in Moers und Gelsenkirchen gewohnt.
Leverkusen könnte bei 40 bis 50 Spielen im Jahr einen zweiten Mittelstürmer gut gebrauchen. Zudem bringt Kurányi mit 52 Länderspielen, 42 Auftritten im Europapokal und 261 Bundesligaspielen einiges an Erfahrung mit. Zusammen mit Stefan Kießling könnte er die jungen Offensivspieler wie Heung-Min Son, Admir Mehmedi, Julian Brandt und Karim Bellarabi gut ergänzen.
Eurosport-Check: Zusammen mit Kießling würde Kurányi bestimmt nicht auf dem Platz stehen, sondern eher als Backup fungieren. Lässt er sich darauf ein, könnte er sicherlich mehr verdienen als bei einem Mittelfeldteam und erneut international spielen. Zwei Faktoren, die gerade in den letzten Karrierejahren nicht unwichtig sind.
Transferwahrscheinlichkeit: 60 Prozent
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