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Transfer-Check: Wechselt Sead Kolasinac vom FC Schalke 04 nach England?

Transfer-Check: Kolasinac nach England

01/11/2016 um 11:29

Im Revierderby am Wochenende gegen Borussis Dortmund fiel Sead Kolasinac besonders in einer Aktion auf. Der kantige Verteidiger vom FC Schalke 04 grätschte in höchster Not kurz vor der Torlinie gegen BVB-Youngster Christian Pulisic und rettete den "Königsblauen" damit das 0:0 und einen prestigereichen Punkt. Nicht nur wegen dieser Grätsche steht der Linksverteidiger in England hoch im Kurs.

Der Vertrag von Sead Kolasinac beim FC Schalke 04 läuft im kommenden Sommer aus. Eine Verlängerung seines Kontrakts über den 30. Juni 2017 hinaus hat für den in Karlsruhe geborenen Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas keine Eile.

Der Linksverteidiger will zunächst die weitere Entwicklung der "Knappen" abwarten und dann über eine Unterschrift unter einem neuen Vertrag (laut "Bild" mit einer Laufzeit bis 2021) nachdenken:

"Es muss für beide Seiten passen. Ich habe keinerlei Zeitdruck."

Mit seiner nimmermüden Art hat sich der 23-Jährige international Respekt verschafft. Auch in England sind diverse Klubs auf den Schalker aufmerksam geworden. Laut "Bild" steht Kolasinac unter anderem beim FC Liverpool, dem FC Chelsea und West Ham United auf der Beobachtungsliste.

Transfer-Check: Nach dem verpatzten Saisonstart kommt Schalke immer besser in Fahrt, die Mannschaft beginnt, die Philosophie von Neu-Trainer Markus Weinzierl zu verinnerlichen und umzusetzen. Dabei ist Kolasinac auf der linken Verteidigerposition ein wichtiger Baustein, erhält dort den Vorzug vor dem von Chelsea ausgeliehenen Weinzierl-Zögling Abdul Rahman Baba.

So geht es also in erster Linie um die sportliche Perspektive mit dem Klub. Zeichnet sich ein Platz im internationalen Geschäft ab, sollte es 04-Manager Christian Heidel leichter haben, Kolasinac von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. Heidel jedenfalls wird sich in den Verhandlungen voll ins Zeug legen. "Sead ist ein echter Schalker Junge, den wir sehr gerne behalten würden", so der Manager in der "Bild". Da das Interesse aus England vage ist, stehen die Chancen darauf ziemlich gut.

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