Transfer-Fazit der Primera Division: Kevin-Prince Boateng regiert, der FC Barcelona rüstet auf
465 Millionen Euro gaben die Klubs der Primera Division im Sommer für Transfers aus. Seit Mittwochabend ist das Transferfenster zu - mit folgendem Ergebnis: Warum Real Madrid im Vergleich mit dem großen Rivalen FC Barcelona deutlich eingebüßt hat und warum Samir Nasri gerne wie Kevin-Prince Boateng wäre, erklärt uns Jorge Ordas von Eurosport Spanien.
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Welcher Top-Klub ist der große Gewinner?
Ganz klar der FC Barcelona. Sie hatten schon ein herausragendes Team, aber in der letzten Saison fehlten ihnen gute Spieler von der Bank mit dem gewissen Extra. Diese Situation hat den Katalanen ein noch besseres Abschneiden gekostet.
Für die anstehende Spielzeit haben sie sich auf allen Positionen verbessert: Jasper Cillessen (Torhüter), Umtiti/Digne (Abwehr), Andre Gomes (Mittelfeld) und Paco Alcacer (Sturm). Keiner von ihnen ist ein Top-Star, aber jeder einzelne ist ein guter Spieler, der die Qualität im Kader anhebt.
Welcher Top-Klub ist der große Verlierer?
Eigentlich undenkbar, wenn es um Transfers geht, aber meine Wahl fällt auf Real Madrid. Sie sind zwar Champions-League-Sieger, sollten sich darauf aber nicht ausruhen. Alvaro Morata ist ein guter Backup für Karim Benzema, doch der große Rivale aus Barcelona hat deutlich mehr und besser investiert.
Welcher Transfer war der spektakulärste/überraschendste/wichtigste?
Die größte Überraschung ist Kevin-Prince Boateng. Las Palmas ist kein Top-Team, während Boateng in unseren Augen immer noch ein Top-Spieler ist, oder zumindest war. Der bisherige Erfolg ist erstaunlich. Zwei Spiele / zwei Siege / zwei Tore von Boateng! Las Palmas ist Tabellenführer.
Samir Nasri von Manchester City ist ebenfalls ein Risiko-Transfer. Wenn er einschlägt, könnte er Sevilla endlich einmal zu einem besserem Abschneiden in der Champions League verhelfen.
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