Transfer-Fazit Serie A: Juve kauft die Liga leer, Hart wird zum Überraschungspräsent

706 Millionen Euro gaben die Klubs der Serie A im Sommer für Transfers aus. Seit Mittwochabend ist das Transferfenster zu - mit folgendem Ergebnis: Warum Juventus Turin trotz des Abgangs von Paul Pogba mitnichten schlechter geworden ist und wieso niemand in der Serie A mit Joe Hart gerechnet hat, erklärt uns Mattia Fontana von Eurosport Italien.

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Welcher Top-Klub ist der große Gewinner?

Ohne wenn und aber Juventus Turin. Zwar mussten sie Paul Pogba ziehen lassen, aber mit Miralem Pjanic (AS Rom) und Gonzalo Higuain (SSC Neapel) haben sie die beiden besten Spieler der Serie A, die bisher noch nicht in Diensten der Alten Dame standen, hinzugewonnen. Zudem haben sie den Kader mit Medhi Benatia, Marko Pjaca und Juan Cuadrado, dessen Ausleihe verlängert wurde, in der Breite verstärkt. Der Titel geht erneut nur über Juve. Einziger Wermutstropfen: der um Mitternacht geplatzte Wechsel von Axel Witsel.

Welcher Top-Klub ist der große Verlierer?

Der AC Mailand ist weiterhin nur ein Schatten seiner selbst. Ein Verein mit viel Ärger und wenig Ideen. Sie haben rund 26 Millionen Euro ausgegeben und dafür Gustavo Gomez, José Sosa und Gianluca Lapadula geholt. Ein Angriff auf die Spitze der Serie A sieht anders aus.

Welcher Transfer war der spektakulärste/überraschendste/wichtigste?

Dass Joe Hart zum FC Turin wechselt, hat wirklich niemand erwartet. Vom Champions-League-Halbfinalisten zu einem Verein, der nicht einmal in Europa vertreten ist, das darf man durchaus überraschend nennen.
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