Ayman Barkok (Deutschland)

Schon in der vergangenen Bundesliga-Saison gelang Top-Talent Ayman Barkok bei Eintracht Frankfurt der Durchbruch. In seinem Debütjahr kam der dynamische Mittelfeldspieler auf 18 Einsätze für die SGE, in denen er zwei Tore vorbereitete und zweimal selber einnetzte.
Dabei gelang Barkok in seinem ersten Bundesligaspiel ein Traum-Einstand: Kurz nach seiner Einwechslung erzielte er den 2:1-Siegtreffer gegen Werder Bremen.
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In der kommenden Saison werden sich die Einsatzzeiten des Frankfurter Shootingstars zweifelsfrei erhöhen. Eintracht-Trainer Niko Kovac dazu:
Ayman wird uns noch viel Freude bereiten.
Seine Wendigkeit, Dynamik und Torgefährlichkeit stellte Barkok auch im ersten EM-Gruppenspiel gegen die Niederlande (1:4) unter Beweis, als er zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung traf.

Ferdi Kadioglu (Niederlande)

Ferdi Kadioglu ist einer der Hoffnungsträger im niederländischen Fußball. Der 17-jährige Mittelfeldspieler legte für seinen Jugendverein NEC Nijmegen eine starke Premierensaison in der Jupiler League (zweite holländische Liga) hin, die beinahe mit dem Aufstieg in die Eredivisie gekrönt wurde. Von 34 Spielen stand der Jungstar 27 Mal auf dem Platz.
Auch er konnte seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen: Vier Tore und drei Assists gelangen Kadioglu in seiner ersten Profisaison. Längst haben Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven oder Feyenoord Rotterdem den vielseitigen Mittelfeldspieler auf dem Zettel.
Gegen Deutschland musste Kadioglu angeschlagen ausgewechselt werden, gegen England (0:1) war der Taktgeber des Oranje-Spiels aber wieder an Bord.

Ryan Sessegnon (England)

Der teuerste Spieler des Turniers ist Ryan Sessegnon. Sein Marktwert beläuft sich bereits auf drei Millionen Euro - und das nicht ohne Grund. Denn bei seinem Heimatverein FC Fulham sorgte der torgefährliche Außenverteidiger für reichlich Wirbel. Das Arbeitszeugnis seiner ersten Profisaison: 25 Spiele, fünf Tore, drei Vorlagen.
Der 17-Jährige (Jahrgang 2000) beackert die linke Außenbahn und ist dabei ebenso variabel einsetzbar. Es dürfte nicht lange dauern, bis Sessegnon den Weg in die Premier League findet.
Übrigens: Im ersten U19-EM-Spiel der englischen Auswahl traf das Ausnahmetalent zum vorentscheidenden 2:0 gegen Bulgarien, beim 1:0-Sieg über die Niederlande war er ebenfalls am Siegtor beteiligt.

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Rui Pedro (Portugal)

Der Mittelstürmer aus der Talentschmiede des FC Porto steht an der Schwelle zur ersten Mannschaft des 27-fachen portugiesischen Meisters. Rui Pedro ist ein Vollblut-Stürmer, der aus jeder Lage treffen kann. In der Vorsaison traf der 19-Jährige in sechs UEFA-Youth-League-Spielen sieben Mal.
In der kommenden Saison ist er vorerst im Porto-B-Kader geplant, soll aber langsam an die A-Mannschaft herangeführt werden.
Die U19-Europameisterschaft läuft für Pedro ziemlich gut; in zwei Gruppenspielen traf der Portugiese zwei Mal.

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Giorgi Chakvetadze (Georgien)

Das georgische Nachwuchstalent gehört mit seinen 17 Jahren bereits zum Stammpersonal von Dinamo Tiflis. Dort glänzt der zentrale Mittelfeldspieler, der auch als linker Außenstürmer spielen kann, vor allem als Torvorbereiter: In 18 Spielen für Tiflis war der Jungstar an neun Toren beteiligt (zwei Tore, sieben Assists). Zudem spielte der Dinamo-Shootingstar schon für die georgische U21-Auswahl.
Für den Gastgeber der U19-Europameisterschaft ist der Erfahrungsschatz des 17-Jährigen ein wichtiger Faktor. Mit seinem Treffer gegen Schweden führte Chakvetadze Georgien zum ersehnten ersten Sieg in diesem Turnier.
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