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U21 bleibt 2024 ungeschlagen, spielt in Frankreich aber nach Beier-Doppelpack und Last-Minute-Gegentor nur Remis
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Publiziert 19/11/2024 um 20:34 GMT+1 Uhr
Die deutsche U21 hat im Testspiel in Frankreich ein 2:2 (1:0) erreicht. Der DFB-Nachwuchs war zum Jahresabschluss nah dran an einem Statement-Sieg, kassierte nach einem Doppelpack von Maximilian Beier (4., 50.) aber in letzter Minute noch den Ausgleich. Loum Tchaouna (90.+3) traf für die Équipe Tricolore, nachdem Bayern-Profi Mathys Tel (62./Foulelfmeter) das 1:2 besorgt hatte.
Maximilian Beier (l.) im U21-Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland
Fotocredit: Getty Images
Maximilian Beier vergrub sein Gesicht im Trikot und ärgerte sich. Für den finalen Sprint reichte seine Kraft nicht mehr aus, auf den letzten Metern verspielte die U21 doch noch den Statement-Sieg zum Jahresabschluss in Frankreich.
Und dennoch untermauerte das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo mit dem 2:2 (1:0) in Valenciennes seine EM-Titelambitionen und blieb auch im 13. Spiel in Serie ungeschlagen.
Frankreich Last-Minute-Ausgleich von Loum Tchaouna (90.+3) sei "extrem unglücklich", sagte Kapitän Eric Martel am ran-Mikrofon: "Das wäre richtig geil gewesen, hier in Frankreich auch noch zu gewinnen. Trotzdem haben wir über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht."
Di Salvo ärgerte sich: "Wir sind enttäuscht. Wir hatten heute viel mehr verdient. Wir hatten Frankreich im Griff, haben sie dominiert, aber waren am Ende auf der letzten Rille", sagte der 45-Jährige.
Beier trifft doppelt
Borussia Dortmunds Sturmhoffnung Beier hatte die DFB-Auswahl jeweils mit der ersten Gelegenheit nach Anpfiff und Seitenwechsel (4./50.) in Führung gebracht, Bayern-Jungstar Mathys Tel (62./Foulelfmeter) leitete das Comeback des Gastgebers ein.
Und dennoch: Mit fünf Siegen aus acht Spielen 2024, der starken Quali und zwei ordentlichen Testspielen im Gepäck geht die deutsche Auswahl nach dem Jahreswechsel mit ordentlich Rückenwind in die finale Vorbereitung auf die EM-Endrunde in der Slowakei (11. bis 28. Juni).
Di Salvo wechselte nach dem überzeugenden 3:0 am Freitag gegen Dänemark auf lediglich drei Positionen. Toptorjäger Youssoufa Moukoko musste erneut auf der Bank Platz nehmen, der mit Rückenbeschwerden abgereiste Paul Wanner wurde durch Nick Woltemade ersetzt. Dazu kamen Ansgar Knauff und Hendry Blank für Brajan Gruda und Tim Oermann.
Traumstart für DFB-Elf
Die Franzosen dagegen experimentierten, lediglich der Augsburger Chrislain Matsima verblieb im Vergleich zum 2:2 in Italien in der Startformation.
Auch ohne die verletzt fehlenden Bundesliga-Stars Enzo Millot und Hugo Ekitike sei der Olympia-Zweite eine "ganz schwere Aufgabe", betonte Di Salvo vor dem Anpfiff am "ran"-Mikrofon: "Wir wollten Qualität haben, um zu sehen, wo wir stehen."
Und wie schon gegen die Dänen gelang der DFB-Auswahl ein Traumstart: Woltemade legte aus vollem Lauf quer, Beier musste freistehend am Elfmeterpunkt nur noch die Fußspitze hinhalten. In einer ansonsten ereignisarmen ersten Halbzeit überzeugte vor allem die deutsche Defensive, Tel hatte im Sturmzentrum der Franzosen einen schweren Stand.
Gruda verschuldet Elfmeter
Nach der Pause zeigte sich die Équipe Tricolore deutlich verbessert - doch erneut war die deutsche Auswahl eiskalt. Beier vollendete einen Konter nach Flanke von Knauff per Kopf.
Mit der 2:0-Führung im Rücken brachte Di Salvo Moukoko und Gruda (56.), der ehemalige Mainzer verursachte den Elfmeter, den Tel sicher verwandelte. Mit der letzten Aktion gelang den Gastgebern noch der Ausgleich.
Im März stehen für die deutsche U21 noch zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Geplant sind derzeit Begegnungen im EM-Gastgeberland Slowakei und daheim gegen Spanien, der DFB will vor der finalen Bestätigung aber noch die Auslosung der Gruppenphase am 3. Dezember in Bratislava abwarten.
Deutschland ist wie auch Frankreich in Topf zwei gesetzt, insgesamt sind 16 Nationen beim Turnier dabei.
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(SID)
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