U21-EM-Quali: Leroy Sané gegen Russland in der Rolle des Führungsspielers für Deutschland

Leroy Sané von Manchester City ist eigentlich fester Bestandteil der A-Nationalmannschaft von Trainer Joachim Löw. Nun läuft er aber wieder für die U21 auf. Für den erst 20 Jahre alten Angreifer kein Problem, schließlich gilt es nach seiner langen Verletzung, zunächst einmal Spielpraxis zu sammeln.

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Am Freitag trifft die deutsche U21-Auswahl in Ingolstadt auf Russland (live bei Eurosport 1 und im Eurosport Player) und könnte dabei mit einem Sieg bereits die Qualifikation für die U21-Europameisterschaft 2017 in Polen perfekt machen.
Ein wichtiges Spiel also, bei dem Neu-Trainer Stefan Kuntz natürlich seine beste Elf aufbieten möchte. Das kann er wohl auch, denn am Freitag wird im vorletzten Quali-Spiel die Crème de la Crème des deutschen Nachwuchs-Fußballs auflaufen.

Kuntz schöpft aus dem Vollen

Mathias Ginter, Niklas Süle, Jonathan Tah, Serge Gnabry und Timo Werner - um nur wenige Namen zu nennen. Lediglich Leon Goretzka und Maximilian Philipp müssen verletzungsbedingt passen.
Ebenfalls mit von der Partie ist in Ingolstadt Leroy Sané. Der 20 Jahre alte Offensivspieler von Manchester City ist zwar eigentlich fester Bestandteil der A-Nationalmannschaft, wurde nun jedoch zu den Junioren zurückbeordert.
Ein Rückschritt? Mitnichten!

Sané: "Mir tut das gut"

Sané hatte nach der Europameisterschaft in Frankreich mit einer Oberschenkelverletzung zu kämpfen und kam erst kürzlich wieder in Tritt. Von daher ist es für den Youngster überhaupt kein Problem, erneut für die U21 aufzulaufen. Gegenüber dfb.de erklärte er:
Durch seine jüngsten Leistungen, die ihn im Sommer zum teuersten deutschen Spieler aller Zeiten gemacht haben, ist Sané natürlich in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Auch am Freitag wird er unter besonderer Beobachtung stehen. Dem 20-Jährigen ist seine neue Rolle in der Mannschaft jedoch bewusst, wie er erklärt:

Guter Eindruck von Kuntz

Neu ist für den ehemaligen Schalker auch der Trainer. Bei seinem letzten Spiel mit der U21 im März stand noch Horst Hrubesch an der Seitenlinie, jetzt ist es Stefan Kuntz. Sorge, dass er mit dem neuen Chefanweiser nicht warm werden könnte, hat aber Sané nicht.
"Mein Eindruck von ihm ist sehr gut. Schon am Telefon habe ich ihn so kennengelernt, und die Jungs haben mir auch schon erzählt, dass er ein guter Typ ist", erklärte der Youngster und ergänzte:
Wichtig ist aber vorrangig, das Spiel gegen Russland zu gewinnen, wobei die Sané bereits die Marschroute vorgibt: "Wir wollen dominant auftreten und dem Gegner unser Spiel aufdrücken."
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