DFB-Team setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus: "#wirsindmehr"

Der "Fanclub Nationalmannschaft" und das DFB-Team haben beim Testländerspiel gegen Peru in Sinsheim ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Vor der Partie gegen den WM-Teilnehmer wurde auf der Südtribüne der Arena eine große Deutschland-Blockflagge mit einem Banner #wirsindmehr entrollt.

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Die Aktion sei "in Abstimmung mit dem Team" geplant gewesen, teilte der DFB auf Anfrage mit. Die Mannschaft verbreitete ein Foto der Choreographie mit entsprechendem Hashtag über ihre digitalen Kanäle.
Unter dem Motto #wirsindmehr hatten am 3. September unter anderem die Toten Hosen, Marteria, Casper, Kraftklub und K.I.Z. ein Konzert in Chemnitz gegen rechte Hetze und Ausgrenzung gegeben.
Mit #wirsindmehr stellten sich daraufhin nach den Vorkommnissen in Chemnitz viele Bundesbürger in den sozialen Netzwerken gegen Rassismus. Die Aktion #wirsindmehr wurde jedoch gesellschaftlich auch durchaus kontrovers diskutiert und teilweise als "kontraproduktiv" für den Dialog zwischen den politischen Extremen bezeichnet.
Dennoch bezog der DFB mit der Aktion am Sonntag nun klar Stellung, nachdem bereits Kapitän Manuel Neuer unter der Woche die Aktion #wirsindmehr mit einem Statement auf einer Pressekonferenz vor dem Nations-League-Spiel gegen Frankreich (0:0) auf Nachfrage gutgeheißen hatte.
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