Deutschland - England | Einzelkritik der DFB-Elf: Nico Schlotterbeck wird zum Unglücksraben

Wie am Samstag hat Deutschland in der Nations League drei Punkte verpasst. In München trennte sich die Mannschaft von Hansi Flick 1:1 (0:0) von England. Erst spät glichen die Three Lions durch Harry Kane aus. Bei der deutschen Mannschaft standen die Borussen im Vordergrund: Ein Gladbacher erzielte die Führung, ein Neu-Dortmunder wurde zum Unglücksraben. Die DFB-Elf in der Einzelkritik.

Nico Schlotterbeck

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Über weite Strecken zeigte die Mannschaft von Hansi Flick eine starke Leistung und ging verdinet durch Jonas Hofmann in Führung (51.).
Kurz vor dem Ende der Begegnung erzielte Harry Kane per Strafstoß den Ausgleich für die Three Lions (88.). Zuvor hatte Nico Schlotterbeck, der einen gebrauchten Abend erwischte, den Angreifer von Tottenham Hotspur gefoult.
Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik:
Manuel Neuer: Der Kapitän parierte gut gegen Kane (7., 76.), Saka (45.+1) und Mount (53.). Hatte einmal Glück, dass seine missglückte Abwehr unter Bedrängnis nach einer Ecke von Kane nicht ausgenutzt wurde (26.).
Lukas Klostermann: Rückte überraschend auf die rechte Seite in die Viererkette. Der Leipziger konzentrierte sich in erster Linie auf die Defensive. Zeigte Licht und Schatten.
Antonio Rüdiger: Der Abwehrchef blieb als einer von nur vier Spielern aus der Italien-Partie in der Startelf. War sehr präsent und rettete in einigen Situationen stark. Lieferte sich heiße Duelle mit Kane.
Nico Schlotterbeck: Der künftige Dortmunder war ein Unsicherheitsfaktor. Leistete sich im Aufbau viele Ballverluste, nach denen es gefährlich wurde. Im Aufbau mit einigen guten Pässen und nach der Pause verbessert. Verursachte den Elfmeter.
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Jonas Hofmann

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David Raum: Beackerte die komplette linke Seite. Hatte schon in der Anfangsphase mehr gelungene Aktionen als Thilo Kehrer in Italien. Defensiv hatte er gegen den starken Saka aber keinen leichten Stand.
Joshua Kimmich: Der Münchner tat sich zunächst schwer. Die Engländer stellten ihn geschickt zu, so hatte er deutlich weniger Ballkontakte als gewohnt. Starker Pass aber auf Hofmann vor dem Führungstor. Danach war er besser eingebunden.
Ilkay Gündogan: Rückte für Goretzka an die Seite von Kimmich. Kurbelte das deutsche Spiel immer wieder an. Empfahl sich für weitere Einsätze von Beginn an.
Jonas Hofmann: Lange sah Flick den Gladbacher als Rechtsverteidiger. Doch in der Offensive liegen seine eigentlichen Stärken. Hatte Pech, dass er bei seinem Tor in der ersten Halbzeit knapp im Abseits stand (23.). Traf dann unter Mithilfe des englischen Schlussmanns zur Führung.
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Ilkay Gündogan gegen Jude Bellingham

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Thomas Müller: Der Münchner war bei seinem Heimspiel viel unterwegs. Doch wie schon in Bologna agierte er in einigen Aktionen unglücklich. Trotzdem ein engagierter Auftritt, vergab das zweite Tor (70.).
Jamal Musiala: Der Youngster wirbelte vor der Pause mit seiner überragenden Technik. Zog von der linken Seite in die Mitte, zeigte den von Flick geforderten Mut. Traf bei seinem Abschluss den Ball nicht sauber (45.). Nach dem Wechsel nicht mehr so auffällig.
Kai Havertz: Kam schon in der zweiten Minute zum ersten Abschluss. Hatte gegen die englischen Innenverteidiger aber einen schweren Stand. Setzte aber immer wieder gut seinen Körper ein.
Serge Gnabry: Löste Hofmann ab. Nahm keinen großen Einfluss mehr.
Timo Werner: Kam nach knapp 65 Minuten für Musiala. Verpasste die Entscheidung (75.).
Leon Goretzka: Durfte in der Schluss-Viertelstunde für Müller ran.
Leroy Sane: Das Sorgenkind bekam noch ein paar Minuten geschenkt.
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Quelle: SID

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