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Nationalmannschaft: Antonio Rüdiger verpasst offenbar Nations-League-Final-Four wegen Knie-OP nach Copa-del-Rey-Eklat
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Update 29/04/2025 um 21:05 GMT+2 Uhr
Antonio Rüdiger hat sich kurz nach seinem Eklat im spanischen Pokalfinale mit Real Madrid einer Operation am linken Knie unterzogen. Das gaben die Königlichen bekannt. Der deutsche Verteidiger habe einen Teilriss des Außenmeniskus erlitten. Rüdiger steht Real damit in dieser Saison offenbar ebenso nicht mehr zur Verfügung wie Bundestrainer Julian Nagelsmann beim Final Four der Nations League.
Antonio Rüdiger hält sich sein linkes Knie
Fotocredit: Getty Images
Bevor die deftige Sperre kam, beendete Antonio Rüdiger seine Saison selbst. Drei Tage nach seinem heftigen Ausraster im spanischen Pokalfinale mit Real Madrid und inmitten großer Diskussionen über weitere Sanktionen hat sich der Nationalspieler operieren lassen. Nach einem Teilriss des Außenmeniskus fällt der Verteidiger lange aus - auch für die Endrunde der Nations League?
"Ich möchte so schnell wie möglich wieder spielen können, da mit der Nations League und der Klub-WM zwei große Turniere vor mir liegen", teilte Rüdiger in den Sozialen Medien mit: "Aber ich muss jetzt von Woche zu Woche schauen und sehen, was passiert."
Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hofft noch. Schließlich ist Rüdiger für Bundestrainer Julian Nagelsmann mit seiner Erfahrung und als Anführer in der Innenverteidigung unverzichtbar - und er wäre der nächste Leistungsträger, der beim Finalturnier ab dem 4. Juni fehlen würde.
Stürmer Kai Havertz und Innenverteidiger Nico Schlotterbeck wird Bundestrainer Julian Nagelsmann definitiv ersetzen müssen, bei Dribbelkünstler Jamal Musiala gibt es Resthoffnung.
Rüdiger: "Endlich wieder schmerzfrei"
Rüdiger hatte bereits länger mit Knieproblemen zu kämpfen, aufgrund der Personalsorgen in der Defensive beim spanischen Meister aber auf die Zähne gebissen.
"Nachdem ich über sieben Monate mit starken Schmerzen gespielt habe, war eine Meniskusoperation leider unumgänglich. Jetzt bin ich endlich wieder schmerzfrei und die Operation war ein Erfolg", schrieb der Verteidiger. Der DFB wusste bereits am Montag von Rüdigers OP-Entscheidung.
Im Endspurt um den Meistertitel in La Liga hätte Rüdiger ohnehin zusehen müssen. Bei der Niederlage im Clasico-Finale gegen den FC Barcelona (2:3 n.V.) hatte der 32-Jährige von der Ersatzbank aus eine Rolle Tape-Verband in Richtung des Schiedsrichters geworfen, sah dafür die Rote Karte und beleidigte den Unparteiischen danach deutlich hörbar auf Deutsch. Mehrere Mitspieler und Real-Vertreter konnten ihn nur mit Mühe zurückhalten.
In Deutschland wurden sofort Rufe nach einer Suspendierung aus der Nationalmannschaft laut. Seitens des DFB, der Rüdiger anschließend rügte, muss der Abwehrmann aber keine weiteren Sanktionen befürchten. Rüdiger habe sich von der "extrem aufgeheizten Stimmung" anstecken lassen.
Völler rügt Rüdiger
"Das geht nicht. Schon gar nicht als deutscher Nationalspieler", sagte Rudi Völler dem "SID". Laut des DFB-Sportdirektors müsse sich Rüdiger "ändern", das wisse er auch selbst.
Am Dienstagabend verkündete dann auch der Verband sein Strafmaß: Für das Werfen eines Gegenstandes auf den Schiedsrichter wurde Rüdiger für sechs Spiele gesperrt, fünf davon wird sich Rüdiger durch die OP sparen.
Das Regelwerk hätte sogar zwölf hergegeben.
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(SID)
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