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Gruda, Ebnoutalib, Brunner: Wer jetzt unter Klopp für die Nationalmannschaft nominiert werden könnte
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Update 16/09/2026 um 12:42 GMT+2 Uhr
Vor den vier anstehenden Spielen in der Nations League nominiert der neue Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten Kader. Medienberichten zufolge sollen VfB-Stuttgart-Stürmer Deniz Undav und Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann nicht nominiert werden. Dafür könnten gleich mehrere junge Profis zu ihrem Nationalmannschaftsdebüt kommen. Welche Namen kursieren und wie sie auf sich aufmerksam machen.
Brajan Gruda, Younes Ebnoutalib, Paris Brunner (v.l.): Drei Kandidaten für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft
Fotocredit: Getty Images
Mit seiner Ankündigung, er habe "57 Feldspieler" auf seiner Liste, sorgte Jürgen Klopp schon Wochen vor seiner ersten Kadernominierung am Donnerstag (10 Uhr) für Aufsehen.
Bei der Auswahl seiner Kandidaten versprach der neue Bundestrainer, "mutig" zu sein.
Während die bekannten Profis Deniz Undav (VfB Stuttgart) und Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim) laut Medienberichten nicht dabei sind, könnte Klopp gleich mehrere Profis ohne Länderspiele nominieren.
Welche Spieler in den Fokus des Bundestrainers rücken könnten.
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Philipp Treu (SC Freiburg): Die Arbeitsameise
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Philipp Treu (SC Freiburg) im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach
Fotocredit: Imago
Der Rechtsverteidiger des Bundesliga-Tabellenführers bezeichnet sich selbst als "kleine Arbeitsameise" und hatte mit Klopp bereits "ein cooles Gespräch" via Facetime.
Der Bundestrainer habe ihm "seine Idee und seinen Plan" vorgestellt, berichtete der 26-Jährige. Ob Treu Teil dieses Plans ist?
Rechts hinten könnte Klopp auf einen neuen Mann setzen, um Joshua Kimmich wieder ins Zentrum beordern zu können.
Alternativen sind der Frankfurter Elias Baum (20) oder Rafael Pinto Pedrosa (20, Karlsruher SC).
Hennes Behrens (FC Augsburg): Ist es noch zu früh?
"Was der da runterreißt", schwärmte Augsburgs Trainer Manuel Baum über den Zugang aus Hoffenheim und dessen Rolle auf der linken Schiene, "ich bin mal gespannt, wo der in der Länderspielpause auftaucht."
Behrens war im Sommer von der TSG Hoffenheim nach Augsburg gewechselt, zuvor war er an Heidenheim ausgeliehen. 3,5 Millionen Euro kostete der Linksverteidiger.
Bei Klopp? "Davon träumt jeder", sagte der 21-Jährige, "aber ich glaube, dass es jetzt noch bisschen zu früh wäre..."
Finn Jeltsch (VfB Stuttgart): Der Medaillengewinner
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Finn Jeltsch (l.) im Spiel gegen Hoffenheim
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"Wir sind bei der U17 Welt- und Europameister geworden", sagte Klopp bei seiner Vorstellung: "Die müssten jetzt 20 sein. Jetzt, mit Führerschein, können wir sie gebrauchen."
Auch Innenverteidiger Jeltsch? Der 20-Jährige erhielt 2025 die Fritz-Walter-Medaille in Gold (vor Said El Mala).
Er legte beim VfB laut Trainer Sebastian Hoeneß einen "Raketenstart" hin, der ihm einen Stammplatz brachte.
Alternativen: Der Ex-Bremer Karim Coulibaly (19, Racing Straßburg) oder Noahkai Banks (19, Augsburg).
Soufiane El-Faouzi (Schalke 04): Der perfekte Klopp-Spieler?
Der in Siegen geborene defensive Mittelfeldmann bestritt im Mai bereits ein Testspiel für Marokko, hat sich aber noch nicht "festgespielt".
Kaum ein Bundesliga-Profi läuft so viel, sein Arbeitswille macht den 24-Jährigen zum perfekten Klopp-Schüler.
"Jeder, der berechtigt ist, für das Nationalteam zu spielen, sollte sich anstrengen – denn ich werde gucken", sagte der Bundestrainer.
Alternativen für die Zentrale: Merlin Röhl (24, FC Everton) oder Felix Keidel (23, SV Elversberg).
Brajan Gruda (RB Leipzig): Es läuft wieder bei ihm
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Brajan Gruda von RB Leipzig
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Der 22-Jährige durfte unter Julian Nagelsmann (wie Rocco Reitz) vor der EM 2024 im Training aushelfen.
Bei RB verlieh der Offensivspieler seiner in England ins Stocken geratenen Karriere wieder Schwung.
Ein "Käfig-Kicker", technisch höchst versiert. "Ich versuche, auf dem Platz einfach Spaß zu haben, so wie früher auf dem Bolzplatz", sagte er.
Auch Anton Kade (22, Augsburg) oder Maurice Krattenmacher (21, Elversberg) könnten die Offensive beleben.
Nicolò Tresoldi (Club Brügge): Nah an der WM-Teilnahme
Der Ex-Hannoveraner war laut Nagelsmann "super nah" an einer WM-Teilnahme.
Der Stürmer verbuchte 23 Tore und neun Vorlagen in seiner Debüt-Saison in Belgien, traf in der Champions League gegen Barcelona, Atlético Madrid und jetzt gegen Aston Villa.
Bei Hannover 9 wurde der 22-Jährige ausgebildet, spielte acht Jahre bei den Niedersachen, ehe es ihn nach Brugge verschlug.
Laut Nagelsmann hat er einen "Riecher in der Box".
Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt): Dreierpack oder Bank?
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Younes Ebnoutalib (l.) und Jonathan Burkhardt von Eintracht Frankfurt
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Die Meldung, dass der 23-Jährige im Kader stehe, verkaufte "Bild" als "riesigen Hammer".
Empfohlen hatte sich der frühere Juniorennationalspieler Marokkos nicht zuletzt per Dreierpack beim Bundesliga-Start gegen Union Berlin, in Frankfurt stürmte zuletzt aber Jonathan Burkardt (26).
Auch der Ex-Mainzer, der bei fünf Länderspielen steht, soll im XXL-Aufgebot sein, die jüngere Alternative hieße Dzenan Pejcinovic (21, VfB Stuttgart).
Paris Brunner (AS Monaco): Nach holprigen Jahren in der Spur
Der 20-Jährige holte wie Jeltsch den EM- und WM-Titel mit der U17. Nach holprigen Jahren in Dortmund und Brügge zeigt er in Monaco sein großes Potenzial (fünf Tore in sechs Spielen).
Wegen einer Kopf-ab-Geste droht ihm eine Sperre. "Lass Taten sprechen", riet ihm BVB-Boss Lars Ricken.
"Alle reden gerade über seine Erfolge, jetzt wird er sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Ich glaube, darüber sollte er sich definieren. Nicht über solche Gesten."
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(SID)
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Quelle: SNTV
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