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Manchester City ringt FC Sevilla nach Elfmeterschießen nieder und holt den Super Cup
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Publiziert 16/08/2023 um 23:10 GMT+2 Uhr
Manchester City hat zum ersten Mal den UEFA Supercup gewonnen. Der Champions-League-Sieger setzte sich in Piräus mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Europa-League-Champion FC Sevilla durch. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 (0:1) gestanden. Cole Palmer (63.) glich aus, Youssef En-Nesyri (25.) hatte Sevilla in Führung gebracht. Im Elfmeterschießen vergab Sevillas letzter Schütze Nemanja Gudelj.
Guardiola dankt Titel-Garant: "Ederson hat uns gerettet"
Quelle: Perform
"Gute Mannschaften nutzen die Fehler der anderen aus. Den Pokal zu gewinnen und in Citys Trophäenschrank zu stellen, ist ein sehr gutes Gefühl", erklärte der neue City-Kapitän Kyle Walker, der von Bayern München umworben wird, bei "TNT Sports".
Trotz des Erfolgs wurde aber eines deutlich. Der Abgang von Ilkay Gündogan und der langfristige Ausfall von Spielmacher Kevin De Bruyne sind offenbar auch für die Überflieger von der Insel nicht so einfach zu verkraften.
City war zum ersten Mal in dem 1973 ins Leben gerufenen UEFA Supercup vertreten, in dem sich die Gewinner der beiden wichtigsten Europapokale duellieren.
Sevilla, Sieger im Jahr 2006, verließ im Supercup zum bereits sechsten Mal nach 2007, 2014, 2015, 2016 und 2020 (gegen Bayern München) den Platz als Verlierer - Rekord.
"Wir müssen diese Gelegenheit nutzen, denn wer weiß, wann wir wiederkommen", sagte City-Starcoach Pep Guardiola im Vorfeld. Einen leichten Sieg erwartete er keineswegs, Sevilla besitze "einen großen Charakter und eine große Ausdauer."
Der hohe Favorit im Georgios-Karaiskakis-Stadion hieß aber Manchester - und zunächst spielten tatsächlich nur die Himmelblauen.
Sevilla schlägt eiskalt zu
Sevillas Torhüter Bono, mit dem sich der FC Bayern ebenso beschäftigt haben soll wie mit City-Ersatzkeeper Stefan Ortega, parierte stark gegen Nathan Ake (8.) und Jack Grealish (17.).
Die Andalusier kamen kaum nach vorne, der erste nennenswerte Angriff aber saß gleich - auch weil Josko Gvardiol, für 90 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Skyblues gewechselt, bei seinem Startelfdebüt beim Kopfballduell mit En-Nesyri nicht perfekt stand.
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Youssef En-Nesyri trifft für Sevilla gegen Manchester City
Fotocredit: Imago
Sevilla, das im Vorjahr in der Gruppenphase der Champions League gegen das Guardiola-Team keine Chance hatte (0:4, 1:3), nistete sich in der Folge wieder in der eigenen Hälfte ein und verteidigte leidenschaftlich. City fiel wenig ein, Torjäger Erling Haaland bekam kaum ein brauchbares Zuspiel.
Palmer schlägt für City zurück
Nach dem Seitenwechsel erhöhte City naturgemäß den Druck. Sevilla stand vor dem zweiten Treffer, diesmal versagten En-Nesyri freistehend vor City-Keeper Ederson aber die Nerven.
Der englische Meister bestrafte die Nachlässigkeit, Palmer traf nach einer butterweichen Flanke von Rodri mit dem Kopf zum Ausgleich. Manchester drängte auf den zweiten Treffer, setzte sich letztlich aber erst nach Elfmeterschießen durch.
"Ich bin glücklich, die Jungs wieder feiern zu sehen", twitterte derweil Ex-City-Taktgeber Gündogan, den es zum FC Barcelona gezogen hat.
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(SID)
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Quelle: Perform
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