Vertragsverlängerung mit dem DFB? Joachim Löw heizt Spekulationen an

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Macht Joachim Löw nach der WM 2018 weiter oder nicht? Zwar kündigte der Bundestrainer Vertragsgespräche mit dem DFB an, eine endgültige Entscheidung ließ er aber offen. Vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien in Hamburg unterstrich Löw noch einmal, dass er sich einen Job als Vereinstrainer im Ausland durchaus vorstellen kann. Als Trainer in der Bundesliga will er nicht arbeiten.

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Keiner steht mehr über den Dingen als Löw. Nach zehn Jahren als Bundestrainer sitzt der 56-Jährige so fest im Sattel, dass er keinen Druck in Bezug auf seine Vertragsverlängerung spürt.
Zwar besitzt Löw einen Kontrakt bis 2018 - was danach passiert lässt der DFB-Coach aber offen. Damit heizt er die Spekulationen um einen Job als Vereinstrainer im Ausland weiter an.
Löw erklärte:
Bereits zu Beginn der Woche machte Löw in einem Interview klar, dass ihn eine der großen europäischen Top-Ligen reizt. Am liebsten wäre ihm ein Job in England oder Spanien. Deutsche Spitzenvereine wie der FC Bayern oder Borussia Dortmund kommen nicht in Frage.
Ob es 2018 überhaupt zu einer Vertragsverlängerung mit dem Deutschen Fußball-Bund kommt, scheint durchaus fraglich. In zwei Jahren wäre Löw 58 Jahre alt. Wenn er noch einmal ins Ausland wechseln möchte, wäre eine neue Aufgabe nach der WM in Russland sicher sinnvoll.
Lapidar meinte der Bundestrainer:
Alles nur Poker oder eiskaltes Kalkül? Löw weiß es wahrscheinlich selbst nicht. Sein Zweistufen-Plan war vor der EM 2016 in Frankreich ganz klar auf Russland ausgerichtet. Bei der WM 2018 will Löw mit Deutschland seinen Titel verteidigen. Dieses Ziel hat oberste Priorität. Alles andere lässt er offen.

Löw startet mit Khedria und Kroos

Für die kommenden beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und Nordirland hat Löw zwei Siege eingeplant. Nach dem 3:0-Erfolg gegen Norwegen will der Bundestrainer eine ähnlich holprige Qualifikation wie für die EM vermeiden. Deshalb setzt er vorerst auf altbewährte Kräfte.
Zu seiner Startaufstellung sagte Löw:
Beim Spiel am Dienstag in Hannover kann sich Löw vorstellen, dass Ilkay Gündogan bei seinem DFB-Comeback in die Startelf gegen Nordirland zurückkehrt. Die offensive Dreierreihe bilden Thomas Müller, Mesut Özil und Julian Draxler. Im Sturmzentrum wird Mario Götze als "falsche Neun" agieren.
Löw hatte sich bereits bei der Nominierung gegen Experimente entschieden und auf Neulinge verzichtet. In den "wichtigen Spielen" gegen die Tschechen sowie Nordiren soll sein "Stamm" (Löw) die nächsten Siege einfahren. Vielleicht reift in dieser Zeit die Erkenntnis bei Löw, wie seine weitere Zukunft aussehen wird.
So könnte Deutschland spielen: Neuer (Bayern München/30 Jahre/72 Länderspiele) - Kimmich (Bayern München/21/7), Boateng (Bayern München/28/65), Hummels (Bayern München/27/51), Hector (1. FC Köln/26/22) - Khedira (Juventus Turin/29/66), Kroos (Real Madrid/26/72) - Müller (Bayern München/27/79), Özil (FC Arsenal/27/81), Draxler (VfL Wolfsburg/23/25) - Götze (Borussia Dortmund/24/58). - Trainer: Joachim Löw.
So könnte Tschechien spielen: Vaclik (FC Basel/27/8) - Gebre Selassie (Werder Bremen/29/37), Sivok (Bursaspor/33/58), Suchy (FC Basel/28/29), Kaderabek (1899 Hoffenheim/24/23) - Skalak (Brighton 24/13), Pavelka (Kasimpasaspor/25/12) - Sykora (Slovan Liberec/22/1), Dockal (Sparta Prag/28/25), Krejci (FC Bologna/24/28) - Schick (Sampdoria Genua/20/1). - Trainer: Jarolim
Schiedsrichter: Ovidiu Hategan (Rumänien)
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