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WM-Quali: Serge Aurier rettete gegen Mali Moussa Doumbia das Leben
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Publiziert 12/10/2016 um 22:16 GMT+2 Uhr
Serge Aurier rettete im WM-Qualifikationsspiel gegen Mali Gegenspieler Moussa Doumbia das Leben. Doumbia blieb nach einem Zweikampf zunächst bewusstlos am Boden liegen. Aurier und ein Mitspieler kümmerten sich sofort um Doumbia und retteten ihm das Leben. Noch vor kurzem machte Aurier, Spieler von Paris Saint-Germain, mit einer Verurteilung zu zwei Monaten Haft negative Schlagzeilen.
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Bislang fiel Serge Aurier meist durch seine Fehltritte abseits des Rasens auf. Doch im WM-Qualifikationsspiel zwischen der Elfenbeinküste und Mali (3:1) nahm der Verteidiger von Paris Saint-Germain eine ganz besondere Rolle ein.
Nach einem Zweikampf mit dem ivorischen Verteidiger Lamine Kone blieb Malis Moussa Doumbia regungslos am Boden liegen. Aurier war als einer der ersten beim ausgeknockten Profi von FK Rostow und legte ihn mit einem Teamkollegen Doumbias auf die Seite.
Malis Manager Alain Giresse schilderte dem französischen Radionsender "RMC" die Situation folgendermaßen:
Aurier verhinderte dadurch Schlimmeres und rettete den 22-jährigen bewusstlosen Mittelfeldspieler.
Vom Skandalprofi zum Lebensretter
Ansonsten sorgte der Rechtsverteidiger der Elfenbeinküste zumeist für negative Schlagzeilen. Bereits im Februar diesen Jahres war Aurier aufgefallen, als er seine Mitspieler und den damaligen PSG-Trainer Laurent Blanc in einem Video massiv beleidigte. Blanc hatte den Abwehrspieler daraufhin für mehrere Wochen in die Reservemannschaft verbannt.
Damals war Aurier wohl sauer, weil er in einem Spiel gegen den OSC Lille nicht eingesetzt wurde. In einem Interview mit den TV-Sendern "Canal Plus" und "beIN Sports" gab sich Aurier später reumütig:
In einem anderen Handyvideo beleidigte er den niederländischen Schiedsrichter Björn Kuipers. Mitspieler Angel Di Maria verspottete er einst als "Clown". Erst Ende September wurde Aurier zu zwei Monaten Haft verurteilt. Im Mai soll er einen Polizisten tätlich angegriffen haben, doch der Spieler bestritt die Vorwürfe und kündigte an in Berufung zu gehen.
Seit seiner schnellen Reaktion im Spiel gegen Mali wissen wir aber auch, wenn es darauf ankommt, ist Serge Aurier zur Stelle.
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