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WM-Qualifikation: Türkei schlägt Finnland dank Blitzstart
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Publiziert 24/03/2017 um 17:41 GMT+1 Uhr
Die Türkei hat in der WM-Qualifikation Finnland mit 2:0 (2:0) besiegt. Dank eines Doppelpacks von Cenk Tosun (9./13.) holte sich die Türkei den zweiten Sieg in Gruppe I. Nach dem Remis gegen die Ukraine (2:2) und der Niederlage auf Island (0:2) im Oktober präsentierten sich die Türken verbessert. Finnland hat mit nur einem Punkt aus fünf Spielen schon keine Chance mehr auf die WM-Teilnahme.
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So lief das Spiel:
Von Beginn an hatte die Türkei mehr Ballbesitz. Nach neun Minuten spielte Yunus Malli den Ball auf die linke Seite zu Ismail Köybasi, der die Kugel in den Strafraum flankte. Nach Verlängerung von Olcay Sahan drückte Cenk Tosun den Ball am zweiten Pfosten über die Linie.
Nur vier Minuten später schlug Tosun erneut zu, wuchtete einen Kopfball nach einer Ecke links ins Tor. Danach trauten sich die Finnen zunehmend mehr, das gipfelte im Lattentreffer von Perparim Hetemaj in der 43. Minute.
Im zweiten Durchgang zogen sich die Türken zurück. Finnland musste nun das Spiel machen und das lag den Finnen gar nicht. Obwohl sie nun mehr Ballbesitz hatten, fehlten die Chancen bis zum Schluss.
Der erste und einzige Höhepunkt im gesamten zweiten Durchgang: Ein Kopfball vom eingewechselten Enes Ünal in der 93. Minute, der an die Latte ging und fast das 3:0 der Türkei bedeutet hätte.
Das fiel auf: Tosun mit Tor-Debüt
Er ist bei Besiktas DER Toptorjäger mit 20 Toren in dieser Saison. Für die Türkei schoss er nun seine ersten Pflichtspieltore und sicherte seinem Land drei wichtige Punkte in der WM-Qualifikation. Kaum zu glauben, dass er seine bisherigen drei Länderspiel-Treffer ausschließlich in Freundschaftsspielen markierte.
Der Tweet des Spiels:
Die Antalya Arena ist ein absoluter Fußballtempel. Der Heimvorteil wurde im Spiel deutlich, 32.500 Türken brüllten ihr Team ständig nach vorne, pfiffen bei langen Ballbesitzphasen der Finnen und feierten am Ende lautstark.
Die Statistik: 6
Ömer Toprak, Yunus Malli, Joel Pohjanpalo, Lukas Hradecky, Niklas Moisander und der eingewechselte Emre Mor. Ganze sechs aktuelle Bundesliga-Profis standen auf dem Platz. Lediglich aus der türkischen Süper Lig spielten mehr Akteure (9).
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