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Türkei-Coach Stefan Kuntz ist heiß auf Portugal mit Ronaldo und Co.: "Wir haben nichts zu verlieren"
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Publiziert 22/03/2022 um 16:56 GMT+1 Uhr
Stefan Kuntz und die Türkei wappnen sich für ein kniffliges Duell mit Portugal. Kuntz hat wieder dieses besondere Funkeln in den Augen. Der 59-Jährige ist wild entschlossen, mit der türkischen Nationalmannschaft Großes zu leisten. "Wir haben nichts zu verlieren. Und wenn eine Mannschaft nichts zu verlieren hat, ist sie besonders gefährlich", sagte Kuntz mit Blick auf die WM-Play-offs.
Burak Yilmaz (Türkei) bejubelt einen Treffer
Fotocredit: Getty Images
Cristiano Ronaldo wird es mitbekommen haben.
Ab Donnerstag geht es um alles oder nichts - die letzten Tickets für die WM-Endrunde in Katar (ab 21. November) werden an europäische Mannschaften vergeben. Und Kuntz will gegen alle Wahrscheinlichkeiten dabei sein. Zunächst muss sich sein Team um den früheren Bundesliga-Star Hakan Calhanoglu dafür in Porto gegen den klaren Favoriten Portugal (20.45 Uhr) durchsetzen. Anschließend könnte fünf Tage später Europameister Italien warten.
Doch der Blick von Kuntz richtet sich aktuell einzig auf die Iberer um Ronaldo, für den es mit 37 Jahren die letzte WM werden könnte. Entsprechend "fokussiert" gibt er sich und äußerte trotz "großen Respekts" vor den Gegnern den Anspruch auf einen "rechtmäßigen" Platz Portugals bei dem Weltevent.
Für Ronaldo und die Selecao von Trainer Fernando Santos spricht die große Erfahrung und auch die Statistik: Noch nie hat die Türkei ein Pflichtspiel gegen Portugal gewonnen. Kuntz will dies ändern, auch indem er die Passwege zum Star des Gegners zustellt. "Er ist ein absolutes Vorbild, aber er kann uns nicht alleine besiegen", sagte der Europameister von 1996, der schon mit dem erreichen der Play-offs einen echten Erfolg verbuchen konnte.
WM-Playoffs: Italien und Österreich mit voller Konzentration
Nun will Kuntz mehr, und auch die Italiener um Roberto Mancini dürften höchst interessiert darauf blicken, wer sich im Estadio do Dragao durchsetzt. Im "Weg" C um eines der verbliebenen drei WM-Tickets sind die Azzurri der mögliche Finalgegner. Doch zunächst muss sich der Europameister am Donnerstag parallel in Palermo gegen Nordmazedonien durchsetzen.
Trainer Roberto Mancini sagte:
Das Drama des Verpassens der WM 2018 soll sich unter keinen Umständen wiederholen.
Sogar seit 1998 ist Österreich nicht mehr bei dem größten Fußballturnier dabeigewesen - und langsam wird es eng für die "goldene Generation" um Ex-Bayern-Star David Alaba. Der 29-Jährige meinte:
Zunächst muss sich das Team von Coach Franco Foda gegen Wales durchsetzen, das in Gareth Bale ebenfalls einen Topstar ohne WM-Erfahrung besitzt. Danach ist es unklar, wie es weitergeht. Das Duell der Ukraine in Schottland ist zunächst verschoben und könnte erst im Juni gespielt werden - wenn überhaupt.
Wie der Weltverband das Problem mit Blick auf die Auslosung der WM-Vorrundengruppen am Freitag der kommenden Woche (1. April) löst, ist noch nicht klar.
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(SID)
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