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WM-Qualifikation in Armenien: Deutschland gewinnt zum Abschluss 4:1 - Gündogan schnürt Doppelpack
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Publiziert 14/11/2021 um 19:54 GMT+1 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die WM 2022 in Katar mit einem Sieg abgeschlossen. In Armenien gewann das Team von Bundestrainer Hansi Flick mit 4:1 (2:0) und holte damit den neunten Sieg im zehnten Spiel. Die Tore für die DFB-Elf erzielten Kai Havertz (15.), Ilkay Gündogan (45.+4/Elfmeter, 50.) und Jonas Hofmann (64.). Henrikh Mkhitaryan traf für Armenien (50./Elfmeter).
Deutschland siegte im letzten Länderspiel des Kalenderjahres souverän
Fotocredit: Getty Images
Im letzten WM-Qualifikationsspiel ging es für die deutsche Mannschaft neben drei Punkten darum, den Flick-Trend fortzusetzen (nach dem Spiel gegen Armenien: sieben Spiele, sieben Siege, 31:2 Tore).
In der Gruppe führte Die Mannschaft klar und deutlich mit 24 Punkten. Dementsprechend gönnte Hansi Flick einigen Akteuren eine Pause. Für Armenien ging es um einen versöhnlichen Abschluss der Qualifikation, Punktgleichheit mit dem Tabellenzweiten war möglich.
Deutschland war klarer Favorit, machte von Beginn an das Spiel gegen tiefstehende Armenier, die in einem 5-4-1-System kompakt verteidigten. In der 15. Minute fiel die frühe Führung nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite. Jonas Hofmann spielte einen Doppelpass mit Thomas Müller und brachte den Ball anschließend kurz vor der Grundlinie flach in die Mitte. Kai Havertz war aus kurzer Distanz zur Stelle und verwandelte ins linke Eck.
Die Flick-Elf blieb auf in der Folge dominant, schaffte es allerdings zu selten, sich gefährlich ins letzte Drittel zu kombinieren. Armenien setzte alles auf die eigene Defensive, hatte kaum offensiven Ambitionen. In der Schlussviertelstunde eröffneten allerdings einige leichte Fehler im deutschen Spiel armenische Angriffe. Letztlich fehlte es den Hausherren jedoch an der nötigen Präzision, um gefährlich vor das deutsche Tor zu gelangen.
Iklay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan verwandeln Elfmeter
Kurz vor der Pause erhöhte die deutsche Nationalmannschaft, nachdem der VAR ein Foul an Florian Neuhaus erkannte. Taron Voskanyan kam im Strafraum gegen den Mittelfeldspieler zu spät. Schiedsrichter Francois Letexier schaute sich die Szene nochmal an und entschied auf Elfmeter und Gelbe Karte gegen Voskanyan. Ilkay Gündogan verwandelte sicher ins rechte Eck (45.+4).
Kurz nach der Halbzeitpause war erneut Gündogan zur Stelle. Er bekam den Ball 20 Meter vor dem Tor, ging zwei Schritte und zog flach ab. Der Schuss war zentral und ungefährlich, doch Keeper Stanislav Buchnev, der insgesamt ein gutes Spiel zeigte, packte nicht richtig zu und ließ die Kugel durch seine Beine ins Tor rollen (50.).
Nach dem dritten Gegentreffer trauten sich die Armenier weiter nach vorne, kamen über die rechte Seite in Person von Khoren Bayramyan zu gefährlichen Offensivaktionen. In der 59. Minute gelang den Hausherren schließlich der Anschlusstreffer. Neuhaus foulte David Terteryan im Zweikampf, Elfmeter für Armenien. Henrikh Mkhitaryan trat an und verwandelte sicher in die Tormitte.
Deutschland antwortete postwendend, ging erfolgreich ins Offensivpressing und gewann in Person von Jonas Hofmann den Ball auf der letzten Linie. Der Gladbacher zog in den Strafraum ein, ging allein auf Bruchnev zu und verwandelte überlegt mit einem Flachschuss ins rechte Eck zum 4:1-Endstand für Deutschland (64.), das insgesamt ein gutes letztes Gruppenspiel machte und sich einzig defensiv ein paar Fehler erlaubte.
Die Stimmen:
Hansi Flick (Trainer Deutschland): "Wir haben unser Ziel, 27 Punkte, erreicht und es ist nicht alles top gelaufen, aber die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, die Mannschaft mit Freude und Spaß, das ist schon richtig klasse."
Thomas Müller (Deutschland): "Insgesamt habe ich einen gelungenen Auftritt gesehen. Es war kein Schützenfest wie gegen Liechtenstein, die äußeren Einflüsse waren auch ein bisschen anders, aber ich denke, wir haben die Aufgabe gut gelöst."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Ordentliche Bewährungsprobe
Der Gruppensieg war schon lange vor dem letzten Spiel perfekt. So ließ Flick die zweite Reihe aufspielen, insgesamt rotierte der Nationaltrainer auf sieben Positionen im Vergleich zum 9:0-Erfolg gegen Liechtenstein. Unter anderem brachte er Florian Neuhaus, David Raum, Jonathan Tah und Matthias Ginter. Alle Neuen fügten sich ordentlich ein, wenngleich Neuhaus doch einige Unsicherheiten zeigte und einen Elfmeter verschuldete. Dafür holte er auch einen Elfmeter heraus nach einer starken Offensivaktion.
Die Statistik: 3
Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend standen gleich drei Akteure von Borussia Mönchengladbach in der deutschen Startelf: Neuhaus, Ginter und Hofmann.
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Quelle: Perform
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