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WM: Türkei träumt schon nach Triumph über den Kosovo und erfolgreicher Qualifikation - "Bringen den Pokal zurück"
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Publiziert 01/04/2026 um 15:32 GMT+2 Uhr
Die Türkei ist nach 24 Jahren endlich erlöst. Erstmals seit 2002 sind die Türken für eine WM-Endrunde qualifiziert. In den Playoffs setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Vincenzo Montella mit 1:0 (0:0) in Pristina gegen den Kosovo durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Kerem Aktürkoğlu in der 53. Minute. Das letzte Mal nahm die Türkei an der WM 2002 in Japan und Südkorea teil.
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Quelle: Perform
Die Fans strömten mit Autokorsos die Straßen der Türkei und verwandelten auch den Berliner Kurfürstendamm in eine nächtliche Partymeile, die Spieler um Jungstar Arda Güler lagen sich in den Armen und schwenkten ihre Fahne, Präsident Recep Tayyip Erdoğan sprach sogleich vom Endspiel. Nach der erlösenden und lang ersehnten WM-Qualifikation kannte die Euphorie bei der Türkei kaum Grenzen.
"Ich wünsche unserer Nationalmannschaft, die nach 24 Jahren auf dieser größten Fußballbühne unsere Sternen- und Halbmondflagge hissen wird, viel Erfolg in den Gruppenspielen gegen Australien, Paraguay und die USA", sagte Erdoğan, "und anschließend in den Spielen, in denen wir hoffentlich bis ins Finale vordringen werden."
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Kerem Aktürkoğlu (l.) schoss die Türkei mit seinem Tor gegen den Kosovo zur WM-Qualifikation
Fotocredit: Getty Images
Erst zum dritten Mal nach 1954 und 2002 nimmt die stolze Fußball-Nation am WM-Spektakel teil. Das hart erkämpfte 1:0 (0:0) im Kosovo am Dienstagabend löste das erträumte Ticket nach Nordamerika. Im ersten Gruppenspiel trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Vincenzo Montella in Vancouver am 14. Juni auf Australien. Der Weg zum Finale am 19. Juli im MetLife Stadium ist weit.
Zumindest Träumen aber ist dank des so wichtigen Treffers von Kerem Aktürkoğlu (57.) erlaubt. Eine ganze Generation von Fans kennt die WM bislang schließlich nur aus der Zuschauerrolle. "Wir sehen uns bei der Weltmeisterschaft", schrieb die Tageszeitung "Hürriyet" auf dem Titelblatt. Erdoğan zeigte sich "fest davon überzeugt, dass unsere Jungs wie immer das Trikot mit Halbmond und Stern von Sieg zu Sieg tragen und unsere Nation stolz machen werden".
Türkei schwelgt bereits in WM-Träumen
Mit Stolz erfüllt hat die Mannschaft um Kapitän Hakan Çalhanoğlu ihr Land bereits mit der erfolgreichen Qualifikation. Die Stimmung in Pristina war ausgelassen, die Pressekonferenz von Nationaltrainer Montella stürmte das Team und feierte. "Ich bin unglaublich stolz", sagte Montella, "ich würde meine Spieler um nichts in der Welt eintauschen wollen."
Auch der türkische Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu würdigte den Zusammenhalt des Teams. "Wenn man sich die Nationalmannschaft ansieht, sie lieben sich alle. Alle sind Freunde. Sie wissen, dass es ihr einziges Ziel ist, dieser geliebten Nation Freude zu bereite"", sagte Hacıosmanoğlu - und ging mit seiner Zielsetzung sogar noch einen Schritt weiter als Erdoğan: "Wir fahren in die USA und werden den Pokal mit zurück in die Türkei bringen."
Dass die Türkei zumindest für eine Überraschung gut ist, bewies sie beim letzten WM-Auftritt in Japan und Südkorea. Damals stieß das Team bis ins Halbfinale vor und beendete das Turnier auf dem dritten Platz. "Einige von uns waren noch nicht einmal geboren, als wir uns das letzte Mal qualifiziert haben. Andere sind zu jung, um sich daran zu erinnern", sagte Matchwinner Aktürkoğlu im türkischen TV: "Wir haben über 2002 und den Erfolg dort gesprochen, davon haben wir immer geträumt. Jetzt werden wir der nächsten Generation bei der WM 2026 etwas geben, von dem sie träumen kann."
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(SID)
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Quelle: SID
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