Szenarien, Lostöpfe, Playoffs und Co.: So qualifiziert sich die deutsche Nationalmannschaft für die WM 2026

Der deutschen Nationalmannschaft genügt beim Showdown in der WM-Qualifikation gegen die Slowakei bereits ein Unentschieden zur WM-Teilnahme. Vor dem Gruppenfinale in Leipzig am Montag führt die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann die Gruppe A mit zwölf Zählern vor den punktgleichen Slowaken an. Doch auch bei einer Niederlage wäre das noch nicht das WM-Aus. Die Szenarien.

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Quelle: Eurosport

Auch wenn bereits ein Punkt genügt, strebt die DFB-Auswahl in Gruppe A den fünften Sieg im sechsten Qualifikationsspiel (Tabelle) an, um sich bei der WM-Auslosung am 5. Dezember in Washington einen der neun Plätze in Topf 1 zu sichern (die drei Gastgeber USA, Kanada und Mexiko sind als Gruppenköpfe bereits gesetzt).
Mit einem Dreier gegen die Slowakei (Mo., 20:45 Uhr im Liveticker) würde die DFB-Elf Rang zehn in der FIFA-Weltrangliste absichern. Allerdings hat der Fußball-Weltverband noch nicht final bekannt gegeben, welche Kriterien er diesmal für die WM-Lostöpfe heranziehen will.
So könnte es durchaus sein, dass die Playoff-Teilnehmer aus Europa, die erst im März 2026 um ihr WM-Ticket spielen, dennoch bei der Auslosung an die Stelle des höchstgerankten Teilnehmers gesetzt werden. Dann könnte Italien noch in Topf eins rutschen und Deutschland verdrängen.
Ein Sieg gegen die Slowakei in Leipzig wäre Pflicht für die deutsche Nationalmannschaft, um in der Weltrangliste auf jeden Fall vor Kroatien (Di., 20:45 Uhr in Montenegro im Livescoring) und Marokko (Testspiel am Dienstag gegen Uganda) zu bleiben.

Deutschland hat das bessere Torverhältnis

Das Hinspiel in Bratislava verlor der viermalige Weltmeister nach einer ganz schwachen Leistung im September allerdings 0:2 - es war die erste Auswärts-Niederlage in der WM-Qualifikation überhaupt für Deutschland.
Nach fünf Spielen sind die deutsche Nationalmannschaft und die Slowakei mit zwölf Zählern punktgleich in Gruppe A der europäischen WM-Qualifikation. Deutschland (10:3, +7) hat allerdings das um drei Treffer bessere Torverhältnis als der Kontrahent von Montag (6:2, +4), das bei FIFA-Turnieren und -Qualifikationen immer vor dem direkten Vergleich gilt.
Sollte Deutschland erneut verlieren, wäre das aber noch nicht gleichbedeutend mit dem WM-Aus. Als einer der zwölf Gruppenzweiten würde das DFB-Team dann in den europäischen Playoffs landen, die am 20. November (13:00 Uhr) in Zürich ausgelost werden.

So laufen die europäischen Playoffs ab

In diesen Playoffs (werden zwischen 23. und 30. März 2026 ausgetragen) werden den zwölf Gruppenzweiten noch die vier besten Nations-League-Gruppensieger beigemengt, die noch nicht für die WM qualifiziert sind.
Diese 16 Mannschaften spielen dann im März vier Mini-Turniere aus. Die vier Sieger dieser vier Mini-Turniere fahren zur WM.
Dazu werden die Teams nach FIFA-Weltrangliste auf vier Lostöpfe verteilt, wobei die über die Nations League qualifizierten Teams in Lostopf vier kommen. Die Mannschaften aus Lostopf eins bekommen dann für die Playoff-Halbfinals eine Nation aus eben diesem vierten Topf zugelost, Topf zwei spielt gegen Gegner aus Topf drei.

Playoffs: Deutschland würde zunächst gegen Außenseiter spielen

Im Halbfinale haben die Teams aus Topf eins und zwei Heimrecht, fürs Finale wird das Heimrecht gelost. Da England, Frankreich, Kroatien, Spanien und Portugal schon sicher bei der WM dabei und die Niederlande und Belgien auf Kurs Gruppensieg (und damit Qualifikation für die WM) sind, sollte Deutschland hierbei sicher in Topf eins landen (ebenso Italien).
Die Nations-League-Qualifikanten stehen bis auf eine Variable bereits fest, es sind: Nordmazedonien/Wales, Rumänien, Schweden und Nordirland.
Deutschland würde also zunächst zu Hause auf einen dieser Gegner treffen, könnte es dann aber in einem "Endspiel" um die WM-Teilnahme beispielsweise mit der Türkei oder Polen zu tun bekommen (Stand: 16. November) - auch auswärts.
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Quelle: Perform


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