WM 2022: Eden Hazard kritisiert Protest-Aktion der deutschen Nationalmannschaft - "besser Spiel gewonnen"

Eden Hazard hat die Protest-Aktion der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. Das DFB-Team hatte vor dem WM-Auftakt gegen Japan beim Mannschaftsfoto kollektiv die Hand auf den Mund gelegt, um ein Zeichen in der Debatte um die "One-Love"-Binde zu setzen. Nach Ansicht des belgischen Kapitäns hätte die deutsche Auswahl auf diese Aktion lieber verzichten sollen - nach der Niederlage gab es Häme.

Eden Hazard - Belgiens Kapitän

Fotocredit: Getty Images

"Es wäre besser gewesen, wenn sie es nicht getan und ihr Spiel gewonnen hätten", kritisierte Hazard die Aktion der Deutschen bei "TV2".
Laut dem Kapitän der "Roten Teufel" sei das Setzen solcher Zeichen nicht Aufgabe der Fußballer. Das DFB-Team konzentriere sich auf die falschen Dinge:
"Wir sind hier, um Fußball zu spielen, ich bin nicht hier, um eine politische Botschaft zu verbreiten, dafür sind andere Leute besser geeignet. Wir wollen uns auf den Fußball konzentrieren", so der Offensivspieler von Real Madrid.
Über die Debatten rund um die WM will Hazard keine Worte verlieren: "Ich fühle mich nicht wohl dabei, darüber zu sprechen, weil ich hier bin, um Fußball zu spielen."

"One-Love"-Binde? "Keine Lust" auf eine Gelbe Karte

Auch der 31-Jährige hätte nach ursprünglicher Planung sein Team mit der "One-Love"-Binde auf das Feld führen sollen.
Wie auch Deutschland verzichtete Belgien aufgrund eines Verbots der FIFA auf diesen symbolischen Akt. Für Hazard ein Problem weniger:
"Ich hatte keine Lust, das Spiel mit einer Gelben Karte zu beginnen, das wäre für den weiteren Verlauf des Turniers ärgerlich gewesen", so der Angreifer.
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Quelle: Perform

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