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Argentiniens fragwürdige Jubelaktionen nach WM-Sieg: Frankreich wehrt sich gegen Auftritte von Emiliano Martinez
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Publiziert 23/12/2022 um 13:52 GMT+1 Uhr
Die teils fragwürdigen Siegesfeiern des argentinischen Teams nach dem gewonnenen WM-Finale gegen Frankreich könnten ein Nachspiel haben. Wie der französische Verbandspräsident Noel Le Graët erklärte, habe er ein Protestschreiben auf den Weg gebracht. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire machte sich derweil dafür stark, dass die FIFA die Ereignisse untersuchen sollte.
Martinez: "Sie sollen vom vierten WM-Stern träumen"
Quelle: Perform
Le Graet kündigte an, er "habe meinem Kollegen vom argentinischen Verband geschrieben. Ich finde diese Exzesse im Kontext eines Sportwettkampfes nicht normal. Ich kann das nur schwer verstehen. Das geht zu weit. Mbappés Verhalten war vorbildlich", so der 80-Jährige.
Frankreichs Superstar Kylian Mbappé war zur Zielscheibe mehrerer Aktion von Argentinien-Keeper Emiliano Martinez geworden: Dieser rief noch in der Kabine zu einer Schweigeminute für den "verstorbenen" Mbappé auf. Bei der Siegesparade in Buenos Aires trug er eine Baby-Puppe mit dem aufgeklebten Gesicht des Franzosen auf dem Arm.
Dies sei "würdelos" gewesen, so auch Finanzminister Le Maire bei "Sud Radio". Die FIFA solle sich der Angelegenheit annehmen.
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Emiliano Martinez,
Fotocredit: Eurosport
Argentinische Fans gingen beim Empfang des Teams in Buenos Aires noch einen Schritt weiter und hielten einen Sarg mit Kreuz und einem Bild Mbappés in die Höhe. Das vor allem wollte sich Le Graët nicht gefallen lassen.
Zusätzlich will Frankreichs Fußballverband gemeinsam mit einer Vereinigung gegen Rassismus rechtliche Beschwerden gegen mehrere User einlegen, die in den sozialen Medien Mbappé und einige seiner Teamkollegen rassistisch beleidigt hatten.
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Quelle: Perform
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