Man habe seit über einem Jahr viele Gespräche mit dem Organisationskomitee und der FIFA geführt. "Ich habe selbst an Live-Meetings teilgenommen", ergänzte Klaveness im TV-Sender "NRK". FIFA-Präsident Gianni Infantino "hatte Treffen mit uns". Auch Al-Thawadi, "sowohl direkt als auch indirekt über viele Kanäle".
Am Donnerstag hatte die norwegische Verbandschefin die FIFA in Doha für ihren Umgang mit Menschenrechten sowie den WM-Gastgeber Katar kritisiert. Sie sprach von einer WM-Vergabe "auf eine inakzeptable Art und Weise" mit "inakzeptablen Folgen". Infantino dagegen verteidigte Katar trotz der anhaltenden Kritik wegen der Menschenrechtslage erneut.
"Wir hoffen, dass wir nicht zur Persona non grata geworden sind", sagte Klaveness, dies sei nicht die Absicht der Rede gewesen: "Wir müssen zumindest versuchen, die Linie zum Supreme Committee (d. Red. Organisationskomitee) aufrechtzuerhalten." Ziel sei auch gewesen, "mit denen zu sprechen, mit denen man sich verbünden kann".
Bundesliga
Keine Fans, keine Einnahmen: Bundesligen mit Milliardenverlust
01/04/2022 AM 09:04
Der neue DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte die Rede seiner Kollegin nach dem Kongress begrüßt. Er selbst wolle aber "erstmal Gespräche führen" und versuchen, sich "frei zu informieren. Das ist genauso wichtig", sagte Neuendorf.
Das könnte Dich auch interessieren: Frontale Kritik an Katar und FIFA: "Für Familien der Verstorbenen sorgen"
(SID)

"Menschenrechte auf Ersatzbank": Klaveness attackiert FIFA frontal

La Liga
Barça baggert an Defensiv-Trio: Wechselt Chelseas Bollwerk?
01/04/2022 AM 08:43
WM
Frontale Kritik an Katar und FIFA: "Für Familien der Verstorbenen sorgen"
31/03/2022 AM 13:03