WM 2022: Manuel Neuer nach Vorrunden-Aus in der Kritik - Stefan Effenberg fordert Wechsel im deutschen Tor

Stefan Effenberg fordert nach dem neuerlichen WM-Desaster umfassende Konsequenzen. "Ein 'Weiter-so' kann und darf es nicht geben", schrieb der frühere Fußball-Nationalspieler in seiner Kolumne beim Nachrichtenportal "t-online". Konkret forderte Effenberg einige personelle Veränderungen innerhalb der Mannschaft und brachte sogar einen Wechsel im deutschen Tor in Spiel.

Manuel Neuer bei der WM in Katar

Fotocredit: Imago

Thomas Müller habe seinen Rücktritt bereits angedeutet. "Irgendwas muss passieren. Und man muss auch mal über die Zukunft von Ilkay Gündogan oder Manuel Neuer nachdenken", meinte Effenberg.
"Flick muss überlegen, ob eventuell auch eine Veränderung im Tor angebracht wäre", so Effenberg weiter. Kapitän Neuer habe "bei dem ein oder anderen Gegentreffer nicht glücklich" agiert, "das hat jeder gesehen".
Effenberg ist allerdings "klar der Meinung", dass Hansi Flick Bundestrainer "bleiben muss".
Es wäre jedoch "gut, in seinem engsten Kreis im Trainerstab ein paar Veränderungen vorzunehmen, damit eine neue Dynamik und vielleicht eine andere Sichtweise da reinkommt", argumentierte er.

Effenberg warnt: DFB darf Fans nicht komplett verlieren

Auch Geschäftsführer Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Bernd Neuendorf müssten sich "kritische Fragen gefallen lassen. Es fängt an der Spitze an."
Der Deutsche Fußball-Bund müsse mit Blick auf die Heim-EM 2024 "aufpassen, die Fans nicht komplett zu verlieren. Ich warne davor, das zu unterschätzen."
Dass in 18 Monaten wieder Euphorie entfacht wird, "ist nicht selbstverständlich. Das liegt daran, wie sich die Nationalmannschaft verkauft. Und aktuell verkauft sie sich nicht gut."
(SID)
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung