WM 2022: Frankreich durfte im Finale gegen Argentinien sieben Auswechslungen durchführen - bei Rabiot griff Sonderregel

Im Finale der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zwischen Frankreich und Argentinien durfte Nationaltrainer Didier Deschamps seine "Equipe Tricolore" siebenmal wechseln. Wegen einer kürzlich eingeführten Änderung im Reglement war das Tausch-Fest jedoch völlig regelkonform. Am Ende beendeten "Les Blues" das Spiel nur mit drei Feldspielern, die schon zu Beginn der Partie auf dem Feld standen.

Musste bereits in der ersten Hälfte vom Platz: Olivier Giroud

Fotocredit: Getty Images

Fünf Wechsel während der regulären Spielzeit sind seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Pause möglich. Die temporäre Erhöhung des Wechselkontingents wurde zur dauerhaften Regeländerung.
Doch die Franzosen wechselten noch zweimal. Am Ende stand kaum noch ein Akteur auf dem Feld, der bereits in der Start-Elf stand: Nur Dayot Upamecano, Aurelien Tchouameni und Kylian Mbappé spielten neben Torhüter Hugo Lloris durch.
Möglich machte das die neue Regel, die sich auf mögliche Gehirnerschütterungen bezieht. Muss ein Profi mit Verdacht auf eine solche Verletzung vom Platz, darf er unabhängig vom Wechselkontigent personell ersetzt werden.
Daher durfte Deschamps Adrien Rabiot durch Youssouf Fofana ersetzen, nachdem er in der Verlängerung mit Argentiniens Julian Alvarez zusammengeprallt war. Der siebte Wechsel zwischen Axel Disasi für Jules Kounde war die für die Verlängerung übliche Extra-Auswechslung.
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Quelle: Eurosport

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