WM 2022 in Katar - Korruptionsskandal: Blatter will nur in der Schweiz aussagen

Der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter ist grundsätzlich bereit, im Korruptionsskandal um die Vergabe der Fußball-WM 2022 nach Katar auszusagen. Allerdings will der 83-jährige Schweizer nur in seinem Heimatland aussagen. Blatter war als FIFA-Präsident gesperrt worden, Grund war eine dubiose Zahlung an den damaligen UEFA-Boss Michel Platini.

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"Ich bin nicht bereit, zu einer Anhörung nach Frankreich zu kommen, aber ich stehe der französischen Justiz zur Verfügung, wenn die Anhörung in der Schweiz stattfindet", sagte Blatter der Nachrichtenagentur AFP.
Am 2. Dezember 2010 war die WM-Endrunde 2022 in Zürich völlig überraschend an Katar vergeben worden. Es gab in der Vergangenheit wiederholt Vorwürfe, der Zuschlag für das Emirat am Persischen Golf sei nur aufgrund von Korruption möglich gewesen.

Blatter wegen dubioser Zahlung gesperrt

Blatter war wegen einer umstrittenen 1,8-Millionen-Euro-Zahlung an den ehemaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini gesperrt worden. Der frühere französische Weltstar Platini war von 2007 bis 2015 UEFA-Boss gewesen und sollte beim Weltverband eigentlich auf Blatter folgen.
Die dubiose Zahlung von Blatter an Platini brachte dem 64-Jährigen aber eine Vierjahressperre ein, die im Oktober 2019 endete. Von der FIFA wird die Zahlung als "illegal" eingestuft.
(SID)
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