WM: Argentiniens Emiliano Martínez spielt mit gebrochenem Finger - Keeper auch im Finale gegen Spanien im Fokus

Am Sonntagabend bestreitet Emiliano Martínez mit Argentinien sein zweites WM-Finale in Folge. Gegen Spanien will der Torhüter den Weltmeistertitel verteidigen. Der Weg bis ins Endspiel war für Martínez schmerzvoll. Seit Beginn der Weltmeisterschaft spielt der 33-Jährige mit einem gebrochenen Finger: "Die Schmerzen sind immer noch da. Ich habe jeden Tag Schmerzen", sagte der Keeper der Albiceleste.

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Quelle: SNTV

"Aber ich wusste, dass ich an der Hand leiden würde", fügte Martínez auf der Pressekonferenz vor dem Finale gegen Spanien (21:00 Uhr im Liveticker) an.
Der Torwart von Aston Villa brach sich beim Aufwärmen für das Europa-League-Finale gegen Freiburg (3:0) den rechten Ringfinger. Die Experten rieten "Dibu" zu einer Operation. Doch der lehnte ab.
"Wenn man gerade mit einem gebrochenen Finger ein Finale gewonnen hat, bekommt man die Nachricht, dass man operiert werden muss und die gesamte Gruppenphase einer Weltmeisterschaft verpassen wird", erklärte Martínez.
"Ich habe also alles getan, um die Operation zu vermeiden. Ich habe zahlreiche Handchirurgen in England, den USA und anderen Ländern konsultiert", gestand der zweimalige FIFA-Welttorhüter des Jahres.

Scaloni unterstützt Martínez

Lionel Scaloni, Trainer der argentinischen Nationalmannschaft, stärkte seinem Keeper sofort den Rücken: "Der Trainer schickte mir eine Nachricht: 'Es ist mir egal, wie es um dich steht, du wirst Teil meiner Mannschaft sein'", berichtete Martínez.
Erst kurz vor dem ersten Gruppenspiel gegen Algerien (3:0) war klar, dass der 33-Jährige spielen kann. "Anfangs konnte ich nicht einmal mit der argentinischen Nationalmannschaft trainieren. Mir gingen so viele Fragen durch den Kopf. Meine Vorbereitung verlief anders als die meiner Teamkollegen. Zwei Tage vor dem ersten Spiel fühlte ich mich nicht gut", erklärte Martínez. Seitdem stand er in jedem Spiel zwischen den Pfosten.

Martínez gibt Update: "Fühle mich jetzt viel besser"

"Nach dem Achtelfinale gegen Ägypten konnte ich wieder normal am Training teilnehmen. Ich habe aufgehört, darüber nachzudenken, und fühle mich jetzt viel besser", gab der Torwart ein Update zu seinem Finger.
Aufgrund seiner starken Leistungen ist Martínez mitverantwortlich dafür, dass Argentinien im WM-Finale steht. Im Endspiel wird "Dibu" wieder alles dafür tun, um der Albiceleste zum Sieg zu verhelfen – wohl auch, indem er die Schmerzen in seinem Finger erneut in Kauf nimmt.
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Quelle: Perform


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