WM: Belgien strauchelt auch gegen den Iran - Ngoy nimmt Rote Teufel zu wörtlich und fliegt vom Platz

Der ewige Geheimfavorit Belgien kommt bei der WM 2026 nicht auf Touren. Die Roten Teufel spielten in Gruppe G mit dem 0:0 gegen den Iran auch das zweite Spiel remis, nun droht dem Team von Trainer Rudi Garcia sogar das vorzeitige WM-Aus. Nathan Ngoy flog nach einer unbeholfenen Abwehraktion samt Notbremse mit der Roten Karte vom Platz (66.). Im Angriff blieben Romelu Lukaku und Co. zu harmlos.

Fußball: Nathan Ngoy sieht bei der WM 2026 im Spiel Belgien gegen Iran die Rote Karte

Fotocredit: Getty Images

Die iranischen Spieler versammelten sich bei ihrem überragenden Torhüter Alireza Beiranvand und feierten den zweiten Punktgewinn bei der Fußball-WM, die abermals schwachen belgischen Altstars standen ratlos auf dem Rasen.
Das 0:0 ließ Kevin De Bruyne und Co. konsterniert zurück, den eigenen hohen Erwartungen wurden die Roten Teufel erneut nicht gerecht.
"Es ist verständlich, dass die Enttäuschung groß ist", sagte Stürmer Romelu Lukaku: "Wir hatten viele Chancen, aber der Ball wollte einfach nicht rein. Wir müssen dieses Spiel analysieren. Wir haben zu emotional gespielt. Wir hatten einen Plan, aber in den entscheidenden Momenten nicht die nötige Ruhe bewahrt."
Belgien war immer wieder an Torhüter Beiranvand gescheitert - und schwächte sich zudem selbst. Nach einer Roten Karte gegen Nathan Ngoy (66.) wegen einer Notbremse musste das Team von Trainer Rudi Garcia lange in Unterzahl spielen.
picture

Fußball: Nathan Ngoy sieht bei der WM 2026 im Spiel Belgien gegen Iran die Rote Karte

Fotocredit: Getty Images

WM: Lukaku und De Bruyne glanzlos bei Belgien

Die Iraner, die auch beim zweiten WM-Spiel trotz der schwierigen Umstände ordentlich spielten, haben wie auch Belgien noch Chancen aufs Weiterkommen.
Allerdings wäre der Überraschungssieg in Los Angeles für den Iran möglich gewesen: Ein vermeintlicher Treffer von Kapitän Mehdi Taremi (25.) wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt.
Zudem spielte der dreimalige Asienmeister nach einer Roten Karte gegen Belgiens Nathan Ngoy (66.) lange mit einem Mann mehr. Für die im Schnitt 32,52 Jahre alte Startelf der Iraner - älter war nie eine erste Elf bei einer Endrunde - ist es dennoch ein Erfolg.
Im gehobenen Fußballeralter sind auch die Leistungsträger der Belgier, und die enttäuschten erneut: Sturmtank Romelu Lukaku spielte unauffällig, De Bruynes Bemühungen blieben wirkungslos. Die erhoffte Reaktion nach dem durchwachsenen Auftakt gegen Ägypten (1:1) blieb aus.

ManCity-Star Doku fehlt krank

Der WM-Dritte von 2018 steht vier Jahre nach dem Vorrundenaus in Katar beim Gruppenabschluss gegen Neuseeland unter Druck.
Die Belgier mussten auf ihren Dribbelkünstler Jeremy Doku (Atemwegserkrankung) verzichten, dafür beorderte Trainer Rudi Garcia Angreifer Lukaku nach dessen schwungvollem Joker-Einsatz gegen Ägypten in die Startelf.
Die Iraner hatten ganz andere Probleme: Das Team Melli kam aufgrund der Reiserestriktionen erst 16 Stunden vor dem Anpfiff am Spielort im Süden Kaliforniens an und sah sich in seiner Vorbereitung massiv gestört, was Trainer Ghalenoei einmal mehr scharf kritisierte.

Iran trifft - doch VAR kassiert den Treffer ein

Und die Iraner standen von Beginn an unter Druck. Ein Abschluss von De Bruyne wurde in höchster Not geblockt, den Nachschuss von Maxim de Cuyper parierte Irans Keeper Alireza Beiranvand (9.). Auf der Gegenseite verhinderte Thibaut Courtois mit einem starken Reflex das 1:0 der Iraner durch Hossein Kanaani (14.).
Der Iran blieb gefährlich und ging vermeintlich in Führung: Taremi traf nach einer Freistoßvariante - stand nach Überprüfung durch den VAR aber ganz knapp im Abseits.
Die Belgier hatten extrem viel Ballbesitz, wussten damit aber nur wenig anzufangen. Einen Volleyschuss von de Cuyper (44.) parierte Beiranvand.
picture

Fußball: Belgien und der Iran stehen sich bei der WM 2026 in Los Angeles gegenüber

Fotocredit: Getty Images

Ngoy-Blackout in der 66. Minute hemmt Belgien

Nach dem Seitenwechsel ergab sich das gleiche Bild, bei ihren Ausflügen in die Offensive wurden die Iraner gefährlich: Taremi verpasste das 1:0 aus kurzer Distanz, Courtois parierte erneut stark (54.).
Dann wurde es wild: Nach einem Querpass von De Bruyne bekam de Cuyper den Ball aus vier Metern nicht im Tor unter, Beiranvand war einmal mehr zu Stelle (59.).
Ngoy leistete sich dann eine unnötige Notbremse und veränderte die Statik des Spiels.
(SID)
picture

Klopp voll des Lobes für Undav: "Das hat perfekt funktioniert"

Quelle: MagentaTV


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung